Ketsch

Haus der Begegnung Sängereinheit erfreut Senioren mit beliebten Melodien zum Mitsingen

Von Pop zum „Badner Lied“

KETSCH.Mit gern gehörten Melodien begeisterte der Gesangverein Sängereinheit unter Leitung von Konrad Knopf die Senioren beim Altennachmittag im Haus der Begegnung. Der Chor startete den musikalischen Reigen mit dem erklärten Hit des Vereins „One way wind“ zum Mitsingen.

Nur die drei Anfangswörter waren auf Englisch und wiederholten sich im Refrain. Da flüsterten die Blätter der alten Bäume und erzählten von Träumen, die niemals in Erfüllung gehen. In der deutschen Fassung von „La Golondrina” weckte die kleine Schwalbe aus luftiger Höhe schöne Erinnerungen an die Urlaubswelt mit Sonne, Strand und Meer. „An jenem Tag, mein Freund” erzählte von zwei Verliebten im Frühling die meinten, die Zeit bliebe allein für sie stehen. Dabei kam Bewegung in die Sitzreihen, die Senioren sangen und klatschten mit und wiegten sich im Rhythmus.

Es geht über sieben Brücken

Sodann leiteten die Sänger frei nach Peter Maffay „Über sieben Brücken“. „Vom Flügel eines Engels” führte in Richtung Spirituals und bewog zum Nachdenken über unser Dasein auf der Welt. Swingend leiteten sie zum Lob des herrlichen Spätsommerwetters fetzig über zu „Lass die Sonne in dein Herz“.

„Wer im nächsten Lied falsch singt, muss dem Dirigent eine Schorle bezahlen,” verriet Konrad Knopf über das stille Einvernehmen mit dem Chor und stimmte am Klavier „Sierra, Sierra Madre del Sur” an. Dabei soll es schon vorgekommen sein, dass der Dirigent sieben Schorlen trinken musste.

Den Schlussakkord setzte der Gesangverein mit dem „Badner Lied” bis zur fünften Strophe mit dem Ketscher Text, und alle sangen begeistert mit. „In unserem Veranstaltungskalender seid ihr immer ein besonderes Highlight,” lobte Hedi Wirnshofer abschließend den Chor.

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