Ketsch

Festzelt „Die Ganoven“ geben mit großer Bandbreite an Stimmungsmusik ihr Debüt / Am zweiten Sonntag nochmals auf der Bühne

Von Urbayerischem bis zu Chartkrachern

Archivartikel

Ketsch.Premiere am ersten Festsonntag für „Die Ganoven“ beim Backfischfest im Ketscher Bruch. Schwungvoll unterlegten sie den Ehrenvormittag und holten am Nachmittag nochmal alles aus der Repertoire-Kiste.

Dank der unerbittlich strahlenden Sonne hielten sich jedoch sehr wenige Festgäste im Zelt auf. Auf dem Rummelplatz war recht guter Betrieb und das Vorzelt mäßig gefüllt. Lange Schlangen standen an den Fischausgaben Ostfalk und Obeldobel. Viele holten sich die lecker panierten und frittierten Flossentiere auch sauber verpackt mit an den heimischen Tisch und damit in den kühleren Schatten.

Wenige wählten frei aus ebensolchen Plätzen, die sich nur zögerlich füllten. Allenthalben war Fingerschnippen zu sehen, mancher Gast sang auch ein paar Sätze der Fetenkracher mit, die die vier Männer auf der Bühne servierten. Zum Mitsingen animierten „Die Ganoven“ eifrig, was nur leidig Anklang fand. Ebenso war das „Hoch die Krüge“ sehr gern bemüht, doch wenig befolgt.

Prall gefüllte Hitkiste

Kurz vorm Fischertreffen zauberte die Band ein Udo-Jürgens-Medley unter anderem mit „Aber bitte mit Sahne“ und „17 Jahr, blondes Haar“ aus der Hitkiste, um Sekunden später die BeeGees mit „To love somebody“ zu bemühen, was nahtlos zu Peter Alexanders „Die kleine Kneipe“ überleitete und im Stimmungskracher „Das rote Pferd“ von Markus Becker endete.

Bandbreite nennt man das, was die vier Musiker aber ihre bayrischen Wurzeln nicht vergessen lässt: „Auf geht’s Buam“ legten sie eine urbayerische Runde Bierzeltmusik ein, die ultimativ mit „Die Hände zum Maßkrug“ auf die Zielgerade ging. Wer im Zelt war, spendete Applaus, wie auch die versammelten Angelvereine, die für knapp eine Dreiviertelstunde den Spielflow der Band mit einer Gratulationsrunde unterbrachen. Musikalisch legten die Herren „Que sera“ von Doris Day und „Fürstenfeld“ von S.T.S. Spitzen-Launesongs nach und ließen den Sonntagabend mit Partymusik, Alpenhits und Chartkrachern ausklingen. Am Sonntag, 12. August, sorgen „Die Ganoven“ nochmals für Stimmung im Zelt ab 15.30 Uhr. zesa

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