Ketsch

Fischerstechen 22 Mannschaften treten am Freibadestrand „Hohe Wiese“ gegeneinader an / Attraktives Partyangebot

Vorjahressieger wollen Titel verteidigen

Archivartikel

KETSCH.„Die ‚Krümelmonster‘ und die ‚Seefahrer von Catan‘ treten zur Verteidigung ihrer Siegesplätze aus dem vergangenen Jahr wieder an“, freut sich Ralf Rapp von den „Moskitos“. Die nach Stechmücken benannte Herren-Handball-Mannschaft der TSG Ketsch organisiert zum 19. Mal das Fischerstechen am Freibadestrand „Hohe Wiese“.

„Am Freitag, 20. Juli und Samstag, 21. Juli treten 16 Männermannschaften und sechs Frauenteams ins Rennen um Ehre, nette Preise und eine Menge Spaß“, sagt Rapp, das stehe nach den Anmeldelisten, die schon geschlossen sind, fest.

Die Jury besteht am Freitagabend, dem Tag der Vorentscheidung, aus den Gemeinderäten Dieter Mummert (FW) und Michael Seitz (CDU), samstags schauen Achim Reister (CDU) und Gerhard Jungmann (SPD) ganz genau hin, klar, dass auch Zunftmeister Jens Kochendörfer mit von der Partie ist.

Auslosung ist am Freitag

Freitags werden auch die Gegner zugelost, die am Samstag im Ausscheidungsprinzip aufs Wasser gehen. Für die zweitägige Gaudi und Party sind die „Moskitos“ bestens gerüstet. Es gibt ein Zelt mit Bewirtung, Kaffee und Kuchen, am Strand steht das Jurypodest.

„Bleibt zu hoffen, dass wir trockenes Wetter haben und ohne Unterbrechung durchkommen“, meint Rapp. Die Vorhersage ist positiv, sagt für freitags Sonne mit wenigen Wolken, für samstags warm, wolkig und leichten Regen voraus. Die erste Hürde für die 22 Mannschaften, „weniger als im Vorjahr, da waren es 34“, sagt Rapp, ist mit der Anmeldung genommen.

Die jeweiligen Rudergänger und Stecher sind benannt. „Am Freitag, 20. Juli kann man zum letzten Mal umbenennen, dann stehen die Namen für den Wettkampf fest“, erklärt Rapp. Damit alle Mannschaften testen können, wie es sich auf der Auslegerspitze der Wettbewerbsboote so steht, gibt es ab Montag, 16. Juli bis einschließlich Donnerstag Probestechen am Hohwiesensee. Jeweils von 18 bis 21 Uhr kann geübt werden. Dabei lässt sich auch prima die Wassertemperatur prüfen, denn Abtauchen ist auf den wackligen Booten an der Tagesordnung.

Bei aller Gaudi sind einige Regeln vorgegeben, an die sich zu halten ist: etwa, dass man den grünen Bereich auf dem Ausleger während des Wettstreits nicht verlassen darf, die Stechstange nicht zum Abstützen missbraucht wird oder gar im Wasser landet. Zudem unterschreiben die Mannschaften in nicht alkoholisiertem oder berauschtem Zustand auf die Boote zu gehen.

Kurz und schmerzlos

Fünf Minuten sind für jede Begegnung vorgegeben, darüber hinaus erfolgt einmal ein Stecher-Wechsel und die Strafpunkte zählen für den Sieg. Prämiert werden übrigens die kreativsten Kostüme, deren Träger einen Sachpreis erhalten.

Zum sportlichen Wettbewerb, dem ein gehöriger Schuss Partylaune anhängt, kommt am Freitagabend die „Schlagerparty“ mit den DJs Wolle (Wolfgang Berger) und Charly (Jens Kochendörfer) zum Abfeiern gerade recht. Samstags legen beide Hits für eine zünftige Beachparty auf. zesa

Info: Spannende Bilder vom vergangenen Jahr gibt es unter www.schwetzinger-zeitung.de

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