Ketsch

Ketscher Landstraße Gemeinderat Thomas Franz wünscht sich konstant 70 Stundenkilometer auf Verbindung mit Schwetzingen

Warum freie Fahrt? – „Da wird gequert!“

Archivartikel

Ketsch.Bürgervertreter Thomas Franz (CDU) nutzte die jüngste Gelegenheit während der Gemeinderatssitzung, um das Teilstück der Ketscher Landstraße zum Thema zu machen, für das es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Auf dem Abschnitt werde fleißig gequert, nicht zuletzt von Fahrradfahrern.

Thomas Franz, der sich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von durchgängig 70 Stundenkilometern wünscht, erinnerte an den schweren Unfall, der sich am 29. Juni ereignete, als ein Autofahrer einen Fahrradfahrer bei einem Überholmanöver erfasst hatte. Der 55-jährige Pedaleur aus Schwetzingen kam dabei ums Leben. Tatsächlich ist auf dem Teilstück Richtung Schwetzingen nach Brücke und Ampel wieder freie Fahrt erlaubt – also mehr als die 70 Stundenkilometer bis dahin, nämlich die für Kreisstraßen bestimmte Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern.

Bürgermeister meldet Vollzug

Nach rund 400 Metern, ehe die Parkplätze des Sportgeländes des SV 98 Schwetzingen in Sichtweise sind, besteht wieder eine Begrenzung auf 70 Stundenkilometer. „Können wir nicht mal beim Kreis vorstellig werden?“, fragte Thomas Franz. Und Bürgermeister Jürgen Kappenstein entgegnete: „Da darf ich Vollzug melden.“ Er habe sich bereits an den Landkreis gewandt, der für die Ketscher Landstraße zuständig sei. Es sei ihm zugesichert worden, man werde bei der nächsten Verkehrstagfahrt den Abschnitt unter die Lupe nehmen. mab

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