Ketsch

Kolpingsfamilie Sommerfest im Pfarrheimgarten kommt gut an / Spenden für Tansania und Ecuador

Wasser als Samen der Hoffnung

Archivartikel

Ketsch.Den Garten von St. Sebastian mit seinen großen Bäumen, die herrlich Schatten spenden, hatte das Team freundlich hergerichtet. Ein leckerer Duft strömte aus der Sommerküche unter den Pavillions – da mussten die Mitglieder der Kolpingsfamilie Ketsch nicht lange auf Gäste warten. Traditionell hatte man wieder zum Sommerfest eingeladen, dazu wehten am Eingang zum Garten die bunten Kolpingsfähnchen lustig im Wind.

Vieles lässt die Herzen der Besucher höher schlagen. Natürlich die Geselligkeit in frohen Stunden. Aber auch das leckere Essen, angefangen vom Gegrillten bis zum Salatbüfett, übers Dessert und hin zu den unschlagbaren selbst gebackenen Kuchen und Torten. In der Gästeschar sind viele Stammgäste anzutreffen, darunter mischen sich gerne auch neue Gäste. Pünktlich zur Mittagessenszeit hatte das bewährte Küchenteam knusprig gebackene Schnitzel, Pommes und Salat als Leibspeise zubereitet. Kaum waren die Teller leer, konnte über das Dessert nachgedacht werden – eine reichliche Auswahl an süßen Speisen, dabei durfte natürlich die beliebte Weincreme nicht fehlen…..

Feiern für den guten Zweck, das ist immer die Devise für die Mitglieder der Kolpingsfamilie beim Sommerfest – ja es ist sogar der eigentliche Sinn des Festes. Jedes Mal aufs Neue dürfen die Besucher auf die Auswahl der Projekte gespannt sein. Dabei hat die Unterstützung der Obdachlosenhilfe der evangelischen Kirchengemeinde Ketsch schon Tradition. Weiter sollen dieses Jahr internationale Projekte in Ecuador und Tansania bedacht werden.

Junge Ketscherein hilft in Ecuador

Eine Tochter der Kolpingsfamilie Ketsch macht sich in Kürze auf den Weg nach Ecuador für die Zeit von einem Jahr. Nach dem Abitur will sie im dortigen Kolpingzentrum in Portoviejo helfen und örtliche soziale Projekte unterstützen. In eine fremde Kultur eintauchen, Menschen in ihrem Alltag begleiten und in der täglichen Arbeit unterstützen – diese wertvolle Erfahrung machen die Jugendgemeinschaftsdienste als Teil des Kolpingwerkes Deutschland möglich. Im Sinne von Adolph Kolping will der Verband Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern und dabei Verständnis für soziale und globale Verantwortung wecken.

Gerne unterstützt die Kolpingsfamilie ihren Schützling und ist natürlich auf die Berichte über diese Zeit im nächsten Jahr gespannt. Wasser als Samen der Hoffnung – mit Zisternenbau Lebensqualität und Gesundheit schenken. Das ist ein weiteres Projekt, das mit dem Erlös aus dem Sommerfest unterstützt werden soll. Jede gebaute Zisterne aus Spendengeldern ermöglicht den Menschen in Tansania einen besseren Lebensstandard. Höhere Ernteerträge und damit auch mehr Einnahmen, Schulbildung für die Kinder. Projektleiter von Kolping Tansania garantieren den Einsatz der Spendengelder vor Ort. Gerne geben die Sommerfest-Gäste ihren Obulus für die Bewirtung – meist nach oben großzügig aufgerundet.

Sommerfest-Song 2018

Natürlich darf auch ein kleines Unterhaltungsprogramm nie fehlen: Marianne Faulhaber als Vorsitzende hatte einen kleinen Chor um sich geschart zum legendären Sommerfest-Song und einigen lustigen Liedchen drum herum. „Kolpingfest feiern wir – rasend schnell vergeht die Zeit“, so heißt es im Lied. Die Gäste freuen sich schon jetzt auf das nächste Sommerfest – ein schönes Kompliment und ein dickes Dankeschön ging an alle, die vor und hinter den Kulissen mit ihrem Wirken dafür gesorgt haben. mf

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