Ketsch

Wir werden noch romantischer

Archivartikel

Jürgen Kugler ist Vorsitzender der Interessengemeinschaft Ketscher Vereine

Herr Kugler, das neue Konzept des Maifests vor der Rheinhalle ging auf – oder gibt es Neuerungen, die nicht auf fruchtbaren Boden fielen?

Jürgen Kugler: Wir haben ja bereits im Vorfeld sehr viel Energie in das Maifest investiert. Im Großen und Ganzen ist alles, was wir uns vorgenommen und dann auch so gemacht haben, richtig gut bei den Leuten angekommen. Ich habe nichts Negatives gehört. Die zwei Tage waren ein voller Erfolg – und das gilt für alle beteiligten Vereine. Einige Besucher haben sogar vorgeschlagen, man solle den Biergarten dauerhaft anbieten.

Gibt es dennoch etwas am Konzept, das man noch verbessern müsste oder wo man nachjustieren sollte?

Kugler: Ja, das betrifft vor allem die Absenkung der Randsteine. Sie haben ja 20er-Randsteine rings um das Gelände. Das haben wir zu spät gemerkt. Da hat sich zuvor keiner einen Kopf drüber gemacht. Das werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall besser machen. Und wir werden die Illumination mit Strahlern in die Bäume intensivieren. Wir werden also noch romantischer.

Haben Sie Stimmen von anderen Vereinen gehört, die nach dem Erfolg am Wochenende vielleicht nächstes Mal mit dabei sein möchten?

Kugler: Ich selbst habe noch keine anderen Vereine zu diesem Thema gesprochen. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich weitere Vereine nach diesem Erfolg am Maifest beteiligen. Wir als Interessengemeinschaft machen das ja für unsere Vereine. Im Organisationsgremium wird sich ein Plätzchen finden. Ich habe viele Gespräche mit Bands geführt, die Interesse bekundet haben, beim Maifest auftreten zu wollen. Das werden wir alles genau anschauen. Aber man muss sagen, dass beide Bands, „Bongaz“ und „Twisted Spoons“, für richtig tolle Abende gesorgt haben. mab

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