Ketsch

Schwetzinger Straße Im Sonnenschein-Haus sind alle Bedingungen erfüllt, um es gemütlich zu haben

„Wir wollen warmes Essen anbieten“

Ketsch.Der Pflegedienst Sonnenschein hat es sich in seinem neuen Domizil in der Schwetzinger Straße 23 gemütlich gemacht. Will heißen: Seit dem Umzug von der Werderstraße zum 1. Juli läuft von dort aus die ambulante Pflege für rund 200 Klienten. Und nun kommt die Tagespflege mit 25 Plätzen ab Montag, 20. August, noch dazu. „Einige wenige Plätze gibt es noch“, sagt Pflegedienstleiterin Sonja Nada-Akbarzada.

Zwar hat der Sturm, der am Donnerstag über die Enderlegemeinde hinwegfegte, seine Spuren im Gartenbereich hinterlassen, doch Nada-Akbarzada kann es sich mit ihren Mitarbeitern schon wieder gemütlich machen.

Gemütlich sollen es aber vor allem die Menschen haben, die zur Tagespflege kommen. Im Erdgeschoss sind 400 Quadratmeter toll her- und eingerichtet. Die vier großzügigen, für die Tagespflege vorgesehenen Räume mit speziellen Fenstern oben an der Decke für Tageslicht bieten alles, was den Wohlfühlfaktor erhöht. Die großflächige Küche ist so konzipiert, dass die Patienten bei Bedarf mitkochen können.

Und neuerdings hielt dort pure Professionalität Einzug. „Die Köchin ist schon da“, sagt Nada-Akbarzada und lacht. Denn im Moment kocht sie noch ausschließlich für die Mitarbeiter. Nicht selten „in zwei Gängen“, wie zu vernehmen ist. Das weckt Begehrlichkeiten.

„Wir wollen frisches warmes Essen anbieten“, sagt die die Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Mit ihren 35 Mitarbeitern ist Nada-Akbarzada an bestmöglicher Betreuung und Versorgung interessiert. Frühstück und einen Nachmittagskaffee soll es ebenso geben.

Für Transport und Essen würden zwar 15 bis 20 Euro extra fällig, doch nicht zuletzt aufgrund der Zusammenarbeit mit ausgesuchten Partnern soll sich diese Investition lohnen. Die Zutaten kommen von der Metzgerei Alt oder von der Bäckerei Flörchinger und damit aus der unmittelbaren und nahen Nachbarschaft. „Wir in Ketsch müssen uns gegenseitig unterstützen“, betont Nada-Akbarzada.

Eröffnungsfest im September

Das ist auch ihr Credo, wenn sie an die offizielle Eröffnung des Sonnenschein-Hauses denkt, die in der ersten oder zweiten September-Woche stattfinden soll. Sehr gerne würde Sonja Nada-Akbarzada andere Unternehmen zum Mitfeiern bewegen. Erste Gespräche gab es. Vielleicht gibt es ja ein Straßenfest. mab

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional