Ketsch

Pianisten Tonart und Musikschule Worm organisieren Wettbewerb

Zehnjährige in Jury

Archivartikel

Ketsch.Der Verein Tonart und die Musikschule Tatjana Worm veranstalteten einen Improvisationswettbewerb für Pianisten. Die Teilnehmer traten in sechs Gruppen, fünf bis 50 Jahre, an. Das Motto lautete: „Keine Angst vor falschen Tönen!“

Zum ersten Mal in den 17 Jahren, in denen der Wettbewerb ausgetragen wird, war unter den vier Juroren eine Zehnjährige, Thessa Locher, die selbst preisgekrönte Wettbewerbsteilnehmerin war. Sie ist die Jüngste, die die Bedingungen erfüllte, um in die Jury zu kommen. Sie beherrscht alle Tonarten, war Preisträgerin und spielt modulierend in Solo- und Duett-Improvisationen. Weitere Jury-Mitglieder waren der 14-jährige Mike Götte und die 18-jährige Franka Saßmannshausen. Die junge Besetzung war auch für den Vorsitzenden der Jury und des Vereins Tonart, Dr. Michael Rittmann, neu, der die Arbeit der Jury leitete.

In der Gruppe „Modulierende Improvisation“ traten Juroren aus den vergangenen Jahren an. Damit trafen ehemalige auf aktuelle. Erstmals durfte die jüngste Gruppe (fünf bis sieben Jahre) alleine, und ohne Begleitung auf der gesamten Tastatur frei fantasieren. Die Pianisten verstanden es, das Klavier fantasievoll und mit melodischen Überraschungen zum Klingen zu bringen.

Die Jurorin Saßmannshausen antwortete auf die Frage, was denn schöner sei, als Teilnehmer oder als Juror: „Ich bin als Teilnehmerin sehr aufgeregt, als Jurorin kann ich entspannt die Musik genießen“. Die jüngste Jurorin, Thessa Locher, meinte zur Frage, ob es nicht schwierig sei, während des fünf Stunden dauernden Wettbewerbs konzentriert zu bleiben: „Nein! Es hat so riesen Spaß gemacht, ich würde es gerne noch mal machen.“ zg

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