Ketsch

3. Handball-Liga Frauen Coach der Junior-Bären im Zugzwang

Zwangspausewirft Ketsch zurück

Gerd Zimmermann, der die zweite Handballmannschaft der Kurpfalz-Bären zusammen mit seinem Sohn Kai trainiert, hält die Corona-bedingte Zwangspause zwar für richtig, bedauert sie aber aus sportlicher Sicht. Obwohl die Ketscher Spielerinnen in der 3. Liga einen Fehlstart mit drei Niederlagen nacheinander hingelegt hatten, sagt der Coach: „Die Zwangspause ist für uns sehr schlecht. Wir haben das letzte Spiel vor der Pause gegen Bayer Leverkusen II mit einem Tor verloren. In dieser Partie hat man aber deutliche Fortschritte gesehen. Das war besonders im Zusammenspiel und in der Abwehr erkennbar. Die Zwangspause wirft uns wieder zurück.“

Die Unterbrechung war aber aufgrund der steigenden Fallzahlen unumgänglich. Zimmermann weiter: „Die Entscheidung ist richtig und die Mannschaft trainiert aktuell auch nicht, da das Risiko zu groß ist. Die Spielerinnen und auch wir Trainer sind berufstätig und können sich der Gefahr einer Ansteckung nicht aussetzen. Testungen sind für den Verein zu teuer.“

Die Augen richten sich auf Januar

Die Bären müssen schon die Tests der ersten Mannschaft finanzieren und hatten bereits nach dem vorzeitigen Ende der Vorsaison über finanzielle Engpässe geklagt. Eine Wiederaufnahme des Drittliga-Spielbetriebs ist zum Wochenende 9./10. Januar 2021 beabsichtigt. Bis dahin halten sich die Spielerinnen der zweiten Mannschaft der Bären sowohl individuell als auch teilweise im Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft fit. mjw

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