Kommentar

Beispielhafte Solidarität

Katja Bauroth freut sich über Enthusiasmus und Ideen in der Krise

Respekt! Was landauf, landab in Städten und Gemeinden in dieser schwierigen Zeit an Zusammenhalt, Hilfe und Solidarität aufgebracht wird, ist einfach beeindruckend! Das Projekt „Live aus der Wollfabrik“ ist dabei nur ein Baustein, bei dem sich Kirche und Unternehmer, die es gerade sowieso nicht leicht haben, zusammentun, um etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun. Jeden Tag erreichen die Redaktion E-Mails, gibt es Vereine, Verbände, Institutionen und politische Gruppen, die auf vielfältige Art Unterstützung anbieten. Bürger bringen sich ein, möchten helfen, wo sie können. Es ist einfach rührend und bewegt zutief. Es ist auch ein aktiver Schritt heraus aus einer Ohnmacht, die wir gerade alle erleben.

Wir müssen das Beste draus machen, rief mir eine Frau in der Mannheimer Straße am Donnerstag zu. Da hat sie recht. Und wir müssen ruhig und besonnen bleiben. Die Nerven bewahren, auch wenn’s manchmal schwerfällt. Das gilt auch für uns Journalisten. Die Ereignisse und Entwicklungen überholen sich laufend und fordern uns heraus. Auch Falschmeldungen, so genannte „Fake News“, die immer wieder aufkommen und gegenrecherchiert werden wollen. Seriöse Berichterstattung hat gerade in diesen Zeiten für uns oberste Priorität – ohne dabei den kritischen Blick auszublenden.

Auch unsere Redaktionsräume haben sich geleert, viele Kollegen arbeiten im Homeoffice. Doch wir halten das Rad am Laufen und freuen uns, wenn wir über tolle Aktionen wie die Idee „Live aus der Wollfabrik“ berichten können. Auch wir arbeiten gerade mit Hochdruck daran, für Kurzweil und Unterhaltung zu Hause zu sorgen – über unser Angebot an dieser Stelle hinaus.

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