Kommentar

Da war doch was . . .

Katja Bauroth über ihre Erfahrung mit Sturmtief „Eberhard“

Kennen Sie das: Sie verlassen das Haus, gehen zur Arbeit und haben das Gefühl, irgendwas vergessen zu haben? Terrassentür zu? Ja. Herd aus? Gar nicht angehabt. Aber dieses ungute Gefühl bleibt bestehen. So auch am Sonntag, als ich mit den Kollegen im Büro die Feuerwehreinsätze zum Sturmtief „Eberhard“ verfolgte und bearbeitete. Das Gefühl, zu Hause etwas vergessen zu haben, war immer da.

Auf dem Heimweg später am Abend begegneten mir etliche Nachbarn, die ihr Hab und Gut, welches der Wind von Balkonen und Terrassen geweht hatte, auf der Straße zusammensuchten. Neben einem Vogelhäuschen, diversen Aschenbechern und Putzlappen war sogar ein Loungesessel dabei.

Als ich dann zu Hause die Tür aufschloss, dämmerte es mir: Der Wäscheständer stand noch auf dem Balkon, als ich am Morgen das Haus verlassen hatte! Und siehe da: Der gute Ständer stand immer noch felsenfest an Ort und Stelle – allerdings war nichts mehr drauf. Falls also jemand ein Fahrradtrikot in Pink-Schwarz finden sollte, dazu die passenden Radsocken und ein leicht trocknendes Mikrofaserhandtuch (grau, Größe L), gerne bei mir vorbeibringen. Auf die „Schlüpper“ verzichte ich jetzt mal . . .

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