Kommentar

Das ist doch echt eklig

Katja Bauroth über Hinterlassenschaften in einem Ladeneingang

Manche Dinge, das sehe sogar ich ein, lassen sich nicht unterdrücken, zumindest nicht dauerhaft. Die Frage ist nur, wie geht man damit um? Aber jetzt mal ganz ehrlich: Den Haufen, den das Team von „lyksjø“ vergangenen Freitag auf der Eingangsstufe seines skandinavischen Ladens vorfand, ist doch wohl unerhört!

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass ein Vierbeiner dieses braune Etwas hinterlassen hat. Traurig genug, dass Frauchen oder Herrchen die Notdurft an dieser Stelle überhaupt zugelassen haben. Dass sie aber dann nicht mal zur Kottüte greifen und die Schweinerei wegmachen, ist eine Frechheit! Der Hund kann nichts dafür, wat mutt, dat mutt. Der Mensch ist hier in der Verantwortung.

Es gibt zum Glück genügend Mitmenschen, die sich keine Blöße geben und solche Ärgernisse wegräumen. Bei den anderen kommt mir eigentlich nur eine Idee: zur Darmentleerung vor die Haustür des Verursachers schreiten. Freilich: Der ist ja in diesem Fall wie auch in den meisten Fällen nicht bekannt. Dabei sollten genau diese Menschen einmal darüber nachdenken, wie es ihnen geht, wenn sie am Morgen einen Scheißhaufen vor ihrer Haustür vorfinden.

Aber vermutlich verlange ich hier schon zu viel – mit dem Nachdenken, meine ich.

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