Kommentar

Die neuen Socken

Andreas Lin und die verschwundenen Mund-Nase-Bedeckungen

Das Phänomen von den sockenfressenden Waschmaschinen kennt jeder. In Zeiten von Corona hat sich das offensichtlich auf den mittlerweile unverzichtbaren Mund-Nase-Schutz ausgeweitet. Denn nicht anders ist zu erklären, dass eine Menge meiner – der Einfachheit halber Maske genannten – textilen Hilfsmittel verschwunden sind.

Zugegeben, ich habe inzwischen eine ganze Sammlung angehäuft. Einfache aus dem Supermarkt, die Genähten vom Schneider, Selbstgestaltete mit meinen Wunschmotiven, die Teuren vom Lieblingsclub oder Geschenkte von Vereinen oder der Tanzschule. Doch es ist wie verhext, fast immer, wenn ich eine brauche, finde ich keine.

Wenn man so auf die Straßen und Gehwege schaut, ist eine Erklärung naheliegend: Viele haben ihren Mundschutz verloren. Wahrscheinlich gehöre ich auch dazu. Wenigstens taucht ab und zu eine der vermissten Masken in einer Jacken- und Hemdtasche oder unter dem Sofa wieder auf, um kurz danach wieder zu verschwinden. Oder ist doch die maskenfressende Waschmaschine schuld?

 
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