Kommentar

Erinnerungen für zu Hause

Archivartikel

Carina Troll über Souvenirs, die den Alltag erhellen

Willkommen im Alltag! Die Schule hat heute begonnen, Büroräume zeigen sich wieder gut gefüllt, Straßen und Parkplätze leider auch. Da ist es gut, wenn die Erinnerung an die Ferien ganz greifbar ist. Eine Handvoll Sand, ein Stein, eine Muschel sind ganz wunderbare Fundstücke, zumindest wenn diese nicht in großen Mengen in der eigenen Tasche landen. „Take pictures, not pebbles“ – dazu riefen nun Behörden und Bewohner der griechischen Sporaden-Insel Skiathos auf. Sie baten, die weißen eiförmigen Kieselsteine am Strand Lalaria nicht mitzunehmen. Denn das hatte so große Ausmaße angenommen, dass sich die Landschaft stark veränderte. Wer erwischt wird, muss nun bis zu 1000 Euro Strafe zahlen. Dasselbe gilt für Italien. Das Auswärtige Amt in Berlin ermahnte Urlauber auf Sardinen, Fundstücke dort zu belassen. An den Stränden gibt es Kontrollen. Und manchmal ist es sogar verboten, Handtücher an den Strand mitzunehmen. Da geht es dann schon absurd zu. Zum Glück sehen das nicht alle so streng. Zumeist werden geringe Mengen Sand oder Steine geduldet. Zum Glück, denn schließlich erfüllen die Souvenirs für uns wichtige Aufgaben: Sie erinnern an unsere Strände, an das in der Sonne funkelnde Meer. Einfach Augen schließen und in Gedanken dorthin reisen. Probieren Sie es aus – es funktioniert.

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