Kommentar

Etwas mehr Zeit, bitte!

Archivartikel

Annika Wagmann bedauert, wie die Stunden nur so verfliegen

Habe nur ich das Gefühl oder vergeht die Zeit von Jahr zu Jahr schneller? Eben haben wir noch ins neue Jahr 2018 reingefeiert und jetzt ist schon wieder Juni! Gerade bin ich um 9 Uhr aufgestanden, schon ist es 22 Uhr. Egal, wie viel Mühe ich mir gebe, die Zeit scheint die Flucht zu ergreifen, vor was auch immer.

Wir geben zwar der Zeit die Schuld, sie solle doch bitte langsamer vorübergehen, aber eigentlich sind wir es, die dafür verantwortlich sind. Es kann nämlich sein, dass es daran liegt, dass ich mich in letzter Zeit Dingen und Aufgaben gewidmet habe, die mir Spaß gemacht haben. Und wenn man Spaß hat, vergeht die Zeit ja bekanntlich schneller.

Für mich ist Zeit von immenser Bedeutung. Sie ist unwiederbringlich. Man kann sie verschwenden, mit schönen Dingen ausfüllen, aber man kann sie weder zurückdrehen noch vorspulen. Es gibt meiner Meinung nach nichts Schlimmeres als vergeudete Zeit. Ich ärgere mich oft über mich selbst, wenn ich an manchen Tagen auf dem Sofa faulenze, obwohl ich mir doch so viel vorgenommen hatte. An solchen Tagen hätte ich am liebsten eine Zeitmaschine. Es ist sowieso mal an der Zeit, dass so etwas erfunden wird.

Oft plane ich im Voraus, was ich an einem Tag unternehme, aber dennoch halte ich mich nicht immer dran. Meiner Meinung nach sollten Tage nicht 24, sondern 36 Stunden lang sein und Wochen aus zehn Tage und nicht nur sieben Tage bestehen. Aber dann gäbe es wieder das Problem, dass die Zeit zu langsam oder sogar noch langsamer vergeht. Also nutzen wir doch lieber die Zeit, die wir haben, effizient und gut aus.

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