Kommentar

Keine Sorge, wir sind da!

Katja Bauroth über einen Fauxpas mit einer Abwesenheitsnotiz

Liebe Redaktion, eine nette Abwesenheitsnotiz! Das hat uns jetzt aber doch sehr erheitert, schreibt die Evangelische Kirchengemeinde Schwetzingen an die E-Mail-Adresse unserer Redaktion. Ein Leser aus Hockenheim reagiert ebenfalls amüsiert, freut sich über unsere „ungebremste Arbeitswut auch sonntags“, meint aber auch gleich noch, wir sollen die Franziska van Almsick nicht zu oft zur Olympiasiegerin machen, sie habe ja nie Gold geholt – damit bezog er sich auf den Titelseitenfehler der Dienstagsausgabe, für den wir im Nachgang ebenso um Entschuldigung bitten wie für den fälschlicherweise eingestellten automatischen Abwesenheitsassistenten unseres E-Mail-Redaktionspostfaches. Ein lieber Kollege, der am gestrigen Mittwoch seinen Sonntag hatte – also freinehmen durfte, weil er am Sonntag gearbeitet hat – verwechselte versehentlich die Postfächer. Statt seinem E-Mail-Eingang die Abwesenheitsnachricht zu verpassen, dass er „ab 6. November nicht im Büro“ sei, erst „am 8. November zurückkehre“ erwischte er die Generalmail. Das sorgte für etliche Reaktionen – auch via Telefon. Also: Die Redaktionsmails werden täglich – bis auf Samstag – abgerufen, eine Ausnahme bilden auch Aneinanderreihungen von Feiertagen.

Apropos: Was für Erheiterung sorgte, war folgender Zusatz der Abwesenheitsnotiz: „Aufgrund des Feiertags am 6. Januar, an dem keine Ausgabe erscheint, ist die Redaktion trotz ungebremster Arbeitswut erst wieder am Sonntag besetzt.“ Nun, zugegeben, die Nachricht ist schon etwas veraltet und bezog sich wohl aufs Vorjahr. In diesem Jahr arbeitet die Redaktion am 6. Januar – und das ist dazu ein Sonntag. In diesem Sinne danken wir denen, die die Abwesenheitsmail der Redaktion mit Humor genommen haben, entschuldigen uns bei allen und versprechen: Wir sind weiter für Sie da! Meistens zumindest.

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