Kommentar

Knack – wieder was kaputt

Archivartikel

Katja Bauroth über Tage, an denen so einiges schief geht

Die Freude über die Sonne an diesem Ostermontag ging einher mit der Idee, gleich mal die Hängematte auf der Terrasse aufzuhängen. Das Hängemattenholzgestell – zarte viereinhalb Jahre jung – ließ mich aber hängen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Das Holz eines Trägerbalkens ist über den Winter gerissen und somit hat die Schraube keinen Halt mehr. Statt dem ersten saisonalen Probeliegen hieß es also: Reparatur.

Macht nichts, die Sonne lädt ja auch ein, Wäsche zu waschen und mit „Solarenergie“ zu trocknen. Also: Ab zur Waschmaschine, Tür öffnen und – knack – Griff kaputt. Die Waschmaschine hat ebenfalls noch keine fünf Jahre auf dem Buckel. Ärgerlich. Vermutlich muss wegen dieses kleinen Plastikgriffes jetzt die ganze Tür ausgetauscht werden. Heutzutage gibt’s ja nicht unbedingt für alles so leicht Ersatzteile.

Dann erstmal zur Beruhigung einen schönen Milchkaffee zum Osterkuchen der Mama. Lecker die Kekscreme mit Schokoüberzug . . . und dazu der irgendwie seltsam schmeckende Kaffee. Auch die Milch hält wohl nicht so lange, wie das Datum auf der Packung angibt.

Naja, es gibt so Tage, da sollte ich lieber nichts anfassen. Gestern war so einer. Hoffen wir mal, dass der Frühling nicht auch schon sein Haltbarkeitsdatum überschritten hat, bevor er überhaupt richtig angefangen hat.

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