Kommentar

Regelmäßig führt zum Ziel

Archivartikel

Katja Bauroth lobt die Kontrollen und plädiert für noch mehr Maßnahmen

Die Maßstäbe im Alltag gleichen immer mehr der olympischen Devise: höher, schneller, weiter. Für den Sport mag das ja passend sein, im täglichen Miteinander wirkt es zum Teil rücksichtslos und egoistisch. Und gerade in der Fußgängerzone kann ein solches Verhalten für Probleme sorgen. Die Spielregeln sind hier klar definiert: In der Zeit 11 bis 18 Uhr müssen Fahrräder geschoben werden. Und auch der Lieferverkehr bis 7,5 Tonnen darf zwischen 11 und 6 Uhr morgens nicht einfahren, ausgenommen zur Warenabholung. Die Mannheimer Straße soll zum Bummeln, Shoppen und durch ihre schönen Restaurants und Caféplätze zum Verweilen einladen. Entschleunigung ist hier das Zauberwort. Fahrradfahrer (übrigens jeden Alters!), die im Sattel bleiben und teilweise mit hoher Geschwindigkeit um die Fußgänger kurven, als seien diese Slalomstangen, gefährden Menschen und sich selbst.

Der kürzeste und schnellste Weg zum Ziel hat für viele leider oftmals eine zu hohe Priorität. Die Kontrollaktionen im Stadtgebiet sind daher sehr begrüßenswert. Damit diese irgendwann zielführend sind, bedarf es hierbei aber einer höheren Regelmäßigkeit – und zwar übers gesamte Jahr verteilt.

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