Kommentar

Sensoren statt Senioren

Archivartikel

Katja Bauroth freut sich, dass ihre Kolumne genau gelesen wird

Wie heißt es so schön: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Als ich in der Mittwochsausgabe in meiner Kolumne über den digitalen Mess-BH aus den USA schrieb, schlich sich ein Fehler ein, der einige E-Mails zur Folge hatte – vornehmlich von Herren. „Ich würde mich gerne bei der BH-Firma bewerben“, schrieb ein Leser mit einem Tränen lachendem Emoji und bat mich um die Adresse. Ein weiterer hinterfragte, ob man denn für diese digitale Messung von Brustumfang und Körbchengröße an den Fingerkuppen mit Platinen ausgestattet werde und so dann die Ergebnisse in die App eingespielt werden. Erst wunderte ich mich über diese schönen Anregungen, bis ich den eigentlichen Hintergrund verstand – ich hatte Folgendes geschrieben: „Der Mess-BH erfasst durch dann Umfang und Körbchengröße, die über die dazugehörige App auf das Smartphone der Trägerin gespielt werden.“ Natürlich meinte ich nicht „Senioren“, sondern Sensoren. Für diesen Fehler entschuldige ich mich – obwohl ich selbst sehr darüber lachen musste und – zum Glück – auch einige Leser. Danke! Und Pardon! 

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