Kommentar

Von Spinnen und Schuhen

Archivartikel

Katja Bauroth über Traumdeutungen und ihre Auslegungen

Meine Freundin gab mir vor einiger Zeit ein Buch. Titel: Traumdeutungen. Jetzt habe ich wirklich mal drin geblättert, um zu prüfen, was die Lektüre sagt, wenn man zum Beispiel von Spinnen träumt. Dafür muss man unterscheiden zwischen einfach nur eine Spinne sehen, eine Spinne, die sich am Faden herablässt, eine Spinne, die über den Körper krabbelt, einer Spinne, die ein Netz baut, einer, die getötet und einer, die gegessen wird. Meine Güte, das habe ich mir nun wirklich nicht gemerkt. Aber zumindest sagt der Ratgeber, dass „nur eine Spinne zu sehen Glück bringt“. Dafür müsse man sich einfach nur etwas anstrengen und handeln. Ach was? Bei allen anderen Zusammenhängen mit dem Tierchen droht übrigens eher Unheil.

Beim Blättern stieß ich noch auf die Traumdeutung „Schuhe“. Dazu gibt es richtig viele Seiten, mehr als zu Träumen von Spinnen. Dabei ist’s doch logisch: Wenn Frau von Schuhen träumt, geht sie emotional in völliger Glückseligkeit auf und sie muss auf jeden Fall Schuhe shoppen gehen. Das steht jetzt zwar so nicht in dem Buch, aber letztlich ist das ist ja alles auch eine reine Interpretationsfrage. Was passiert, wenn man von Spinnen und Schuhen träumt, übrigens auch.

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