Kommentar

Warm anziehen und Schiris weg!

Archivartikel

Katja Bauroth möchte die „Me too“-Kampagne anständig ausweiten

Junge Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents passen nicht mehr in unsere Zeit, verkündete Basketball-Bundesligist Alba Berlin das Ende einer Ära: Die Cheerleader dürfen nicht mehr anfeuern. Es ist kein Platz mehr für akrobatische, turnerische und tänzerische Höchstleistungen zwischen dem Körbewerfen, wobei sich die Entscheider ja eher an den zumeist knapp bedeckten „Körbchen“ der Ladys stören – in Zeiten von „Me too“ völlig unpassend. Das finde ich auch. Ich bin daher noch für ein Verbot von Schwimmen und Turmspringen. Knappe Badeanzüge sind nicht zeitgemäß und falls jetzt einer mit dem Neopren kontert: Geht nicht! Aufgrund der Enge dieses Outfits zeichnet sich da auch zu viel ab. Das Verbot möchte ich nicht nur auf den Frauensport ausweiten. Auch Männer in Badehosen sind im Zuge der Gleichberechtigung angesprochen. „Me too“ betrifft alle! Und da wir gerade dabei sind, liebe Basketballer, Fußballer und Volleyballer (m/w/d) in euren kurzen Dressen (um nur einige zu nennen): Auch ihr könnt euch warm anziehen. Denn zu viel nacktes Fleisch erträgt kein Mensch mehr, da ist es egal, ob es die muskulösen Oberarme, die knackigen Hintern oder die strammen Wanden sind. Und es ist nur richtig, das die MLP Academics Heidelberg nachlegen und künftig auf Schiedsrichter (Schiris) verzichten. Denn es ist auch nicht zu verantworten, dass es drei Menschen auf einem Spielfeld gibt, die nur mitrennen, pfeifen und nie den Ball bekommen, begründen die Kurpfälzer Basketballer.

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