Kommentar

Wer macht nur so etwas?

Katja Bauroth ärgert sich über mutwillige Zerstörung von Kleidung

Was geht nur in Menschen vor, die mutwillig zerstören und anderen damit Leid zufügen? Das frage ich mich in vielen Situationen, zum Beispiel bei willenlos abgetretenen Autospiegeln oder Schmierereien an Hauswänden. Was Ines und Jérôme Schramm erlebten, fällt ebenfalls in die Kategorie unglaublich. Als hätten es die Unternehmer mit ihren Schwetzinger Modeboutiquen „Leger Concept“, „Sugar“ und dem Designer-Outlet Corona-bedingt nicht schon schwer genug, werden sie jetzt auch noch Opfer von Vandalismus.

In dem im März eröffneten Designer-Outlet in der Froschgasse machte sich eine den Schramms unbekannte Person an 20 Artikeln zu schaffen und zerstörte diese mutwillig. Etwa in Schulterhöhe sind an Oberteilen kleine Löcher auszumachen. Die Ware ist so unverkäuflich. Den Schaden beziffern Schramms auf zirka 3000 Euro. Da schütteln nicht nur sie verständnislos den Kopf. Auf dem Schaden wird das Paar vermutlich sitzenbleiben. Und es ist nicht das erste Mal, dass es so etwas erlebt: Nach der Eröffnung von „Leger Concept“ gab es einen ähnlichen Vorfall.

Ist es möglicherweise Neid, der zu solchen Taten antreibt, oder einfach nur die Lust am Zerstören? Auf jeden Fall ist es feige und niederträchtig! Und es gehört geahndet und bestraft. Doch dafür muss zuerst der oder die Täter erwischt werden.

Ines und Jérôme Schramm möchten die Kollegen in den Schwetzinger Geschäften sensibilisieren, damit keine weiteren Händler geschädigt werden. Dem Paar sowie allen anderen Läden ist zu wünschen, dass sie von derartigen miesen Machenschaften künftig verschont bleiben.

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