Leserbrief

„Reichskristallnacht“ Was ist aus Israel geworden und wie setzen die „Palästinenser“ ihm zu?

80 Jahre nach dem Pogrom

Es ist 80 Jahre her, als begonnen wurde, die Juden aus dem „Großdeutschen Reich“ systematisch auszurotten: „Reichskristallnacht“ wurde die Nacht vom 9. auf 10. Oktober genannt, als jüdische Geschäfte und Synagogen mit Gewalt zerstört, verbrannt und Juden auf Lastwagen in Konzentrationslager transportiert wurden. 6 Millionen kamen nachweislich grausam ums Leben. Unter die Haut gehende „Beweise“ gibt es unter anderem in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Damit hat sich unser Volk eine schwere Schuld aufgeladen.

Durch Wiedergutmachungsmaßnahmen haben unsere Regierungen seither versucht, wieder ein gutes Verhältnis zum wieder erstandenen Staat Israel zu bekommen und unsere Schuld ansatzweise zu „sühnen“. Gott stellte sich zu diesem Bemühen: Das geteilte D mit seiner Mauer wurde wieder vereint – die Mauer fiel vor fast 30 Jahren. In meinen Augen ein Wunder Gottes. Die seit fast 2000 Jahren weltweit zerstreuten Juden bekamen 1948 wieder ihren eigenen Staat – aus der „Asche geboren“, genau auf dem Gebiet, das sie seit Abraham vor 4000 Jahren zum Eigentum bekommen hatten.

Ab 1000 vor Christus regierten die Könige Israels von ihrer Hauptstadt Jerusalem aus ihr Volk und Land, bis die damalige Weltmacht Rom 70 nach Christus das jüdische Volk, das den römischen Kaisers nicht anbeten wollte, auslöschen wollte und weltweit vertrieb. Ihr Land wurde in den Namen Palästina umgewandelt, damit man das jüdische Volk für immer vergessen sollte. Trotzdem lebten durchgängig seit dieser Zeit immer noch Juden dort – zeitweise in der Mehrheit. Die dort ansässigen Araber sind aus den umliegenden arabischen Völkern dort eingewandert. Es gab nie ein arabisches Volk Palästina! Dies ist eine Erfindung Arafats. Wie steht die Welt – vor allem Europa – heute zum jüdischen Volk? Mit Worten wird Israel unterstützt, doch die Einstellung zu diesem Volk und die Taten zeigen anderes: Man will sie aus dem „Westjordanland“ wieder heraushaben.

Eigentlich ist dieses Gebiet mit Bethlehem (Geburtsstadt Jesu) und Hebron (Patriarchenstadt von Abraham, Isaak und Jakob und erster Regierungssitz des jüdischen Königs Davids) urstämmig jüdisches Gebiet. Um des Friedens willen ließ Israel dieses Gebiet in der Verwaltung der dort lebenden Araber. Mit der Ausrufung des Staates Israel im Jahr 1948 nahmen die umliegenden Staaten in einem Krieg dem neuen Staat das Westjordanland völkerrechtswidrig ab. 19 Jahre später konnte es Israel zurückerobern, überließ aber große Flächen den Arabern zur Verwaltung. 2005 räumte Israel den Gazastreifen für die „arabischen Palästinenser“.

Doch seither kommt von dort nur Gewalt. Einerseits werden von Israel tausende Tonnen Hilfsgüter hinübergebracht. Doch die Hamas andererseits, die sich dort eingenistet hat, will die Auslöschung Israels! Auch „Palästinenser-Chef“ Abbas verspricht seinen Leuten: „Wir geben keine Ruhe, bis Israel ausgelöscht ist und Jerusalem unsere alleinige Hauptstadt sein wird“. In den UNWRA-unterstützen Schulen gibt es auf den Landkarten kein Israel! Dieses Ansinnen wird vom Iran unterstützt. Wie soll hier Israel „Friedensverhandlungen“ führen mit Mächten, die sie auslöschen wollen?

Diese benutzen die Tonnen Zement aus Israel nicht für den Aufbau der zerstörten Häuser im Gaza, sondern für hunderte unterirdische Tunnel für Überfälle. Die Milliarden Hilfsgelder von UNWRA und UNO (auch unser Land zahlt fleißig) werden für Kriegsmaterial und Raketen verwendet, auch für Prachtbauten ihrer Führer, während die Bevölkerung leidet.

Seit einem halben Jahr wird Israel vom Gaza aus terrorisiert: Zehntausende „Palästinenser“ werden wöchentlich mit Bussen an den Grenzzaun gebracht, um das Westjordanland aus den Händen des Feindes Israel „zu befreien“: Vor allem Kinder sind willkommen! Werden diese von den Israelis bei ihrer Gegenwehr getroffen, hat Hamas wieder ein schmutziges Geschäft gemacht. Diese „Grenzstürmer“ werden von der Hamas bezahlt. Dabei werden seit Monaten unzählbare Reifen verbrannt, und in dieser geschwärzten Luft starten sie Granaten- und Sprengkörperangriffe zum israelischen Militär auf der anderen Seite, das die eigene Bevölkerung nahe des Zaunes schützt. In diesen Monaten wurden über 3000 Hektar Ackerland und Wälder durch „Feuerdrachen“ verbrannt, die sie mit dem Westwind täglich von Gaza nach Israel schicken.

Neben der Bevölkerung leidet auch die Tierwelt: Unzählige verbrannte Igel und andere Wildtiere wurden gefunden. Sprengstoffbeladene „Luftballons“, auch teilweise bemalt und mit Spielzeug bestückt, fliegen über den Zaun zu israelischen Dörfern, damit sie israelische Kinder fangen und dabei zu Tode kommen sollen. Es sind immer wieder Tage und Nächte, wo die Einwohner mit ihren Kindern die Schutzbunker aufsuchen müssen. Oft bleiben ihnen nur Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen.

Der Antisemitismus in Europa nimmt wieder zu. In die Facebook-Seiten sollte man gar nicht reinschauen. Ein jüdischer Mitbürger kann sich nicht mit einer Kippa zeigen: Es wäre lebensgefährlich. Und diese Tendenz nimmt zu. Leider ist es so in unserem Land, dass man dem Islam zugeneigt ist, ihm alle Toleranz zubilligt, während man dem Judentum die kalte Schulter zeigt: Der Islam toleriert keine andere Religion, ja, der Koran ruft dazu auf, die Nichtgläubigen und die Juden umzubringen. Und diese antijüdische Gesinnung kann sich hier gut verbreiten, denn die Großmoscheen wachsen wie Pilze aus dem Boden. Auf welcher Seite stehen wir als solche, die sich Christen nennen?

Israel wurde in den 70 Jahren seines Bestehens zur Start-Up-Nation: Aus dem Nichts schufen sie eine blühende Landschaft in der Medizin, in der Forschung, vor allem in der Technik. Fast jeder Jugendliche studiert. Über allem steht aber der Segen Gottes, der seinem Volk versprach: „Ich will euch aus der weltweiten Zerstreuung zurückbringen.“

Dora Weimer, Hockenheim

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