Leserbrief

Brühler Afrika-Tage Helfen, Dienen und Teilen in der Freizeit und am Arbeitsplatz

Achtsamkeit untereinander lernen

In unserem Sprachgebrauch finden sich Worte, welche mit Herzlichkeit, Toleranz und Bescheidenheit wenig zu tun haben. Es sind Bezeichnungen für Menschen aus Afrika oder einem anderen Land, die bei uns leben. Sie werden leider zu wenig nach ihren Begabungen, Talenten und ihren Traditionswerten gefragt, um damit das Leben in Deutschland zu bereichern, um neue Impulse und Erfahrungswerte aus ihrem Kulturkreises zum Wohle unserer Gesellschaft weiterzugeben.

Stattdessen werden sie in die gesellschaftskritischen Stände Flüchtlinge, Asylanten und Ausländer gesteckt. Man versucht sie, in unser Marktsystem zu "integrieren", um sie schnellstmöglich unauffällig zu machen. Selbstverständlich ist es richtig, dass unsere neuen Mitbürger die deutsche Sprache erlernen und ihren Lebensunterhalt durch Arbeit selbst verdienen. So wie es sich für alle gesunden Bürger in unserem Lande gehört, um als Steuerzahler den Staat und dessen Werte der Demokratie mitzufinanzieren.

Wir von der Bewegung "Forum Salz und Frieden" wollen mit allen Menschen im Umfeld -gleich welcher Nationalität, Hautfarbe oder Religion - einen Weg des Respektes der Menschenwürde und der Toleranz gehen. Durch gemeinsames Helfen, Dienen und Teilen in der Freizeit und am Arbeitsplatz sollen Zukunftsperspektiven für mehr Gerechtigkeit auf unserem Planeten entstehen. Dies zeigt neuen Mitbürgern unser demokratisches Verhalten als ein gemeinsames Erlebnis. Weiterhin können wir bei den Afrika-Tagen neue Kulturaspekte kennen lernen, um die Menschen, die aus diesen Kulturen stammen, besser zu verstehen. So lernt man Achtsamkeit untereinander. Wir gestalten moderne, meist sehr preiswerte, demokratische Entwicklungshilfe im Kleinen, die, so Gott will, irgendwann, so unsere Nachbarn in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren, eine Zukunftsperspektive von Brüderlichkeit, Recht und Freiheit haben, um diese Werte dort für sich und ihre Kinder aufzubauen. Wie wir uns hier und heute verhalten, spiegelt sich weltweit in Zukunft in anderen Ländern ab, in denen keine Demokratie herrscht.

Dieter Schlupp, Brühl

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