Leserbrief

Brühler Schwimmbad

Andere Gemeinden machen es doch vor

Sowohl Wolfram Gothe (Artikel vom 12. August) als auch Dittmar Köhler (Leserbrief vom 22. August) haben ja recht. Selbstverständlich hätte man mit ein wenig Überlegung wie in anderen Gemeinden auch das Bad in Brühl öffnen können.

Die Liegewiese markiert mit Kreisen wie in Heidelberg, organisierte Online-Ticket-Bestellungen in drei Segmenten morgens, mittags und spätnachmittags, dazwischen eine Desinfektion von einer Stunde. Natürlich geht das. Andere Gemeinden machen es uns doch vor.

Wir Brühler Bürger haben doch ein Recht auf eine funktionierende Gemeindeinfrastruktur. Ich wohne mit meiner Familie seit 28 Jahren hier und finde das unmöglich, wenn einem gewählten Gemeindeoberhaupt und dem Gemeinderat nichts Besseres einfällt als nur das Schließen des Freibads, für die Mitarbeiter Kurzarbeitergeld zu beantragen und das war’s.

Halt, es fehlt ja noch das Abkassieren am Kollerstrand, wo die Bürger nun ihre Abkühlung suchen müssen. Statt hier ein wenig flexibler zu sein – wohl wissend, dass das Freibad geschlossen ist.

Wo bleibt da die Bürgernähe?

Gernot Lempert, Brühl

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