Leserbrief

Krawalle mit Migrationshintergrund Ein Problem, das niemand beim Namen nennt

Andere Wertvorstellungen

Ich bin entsetzt über das Toben eines wütenden Mobs in Stuttgart. Mittlerweile sind dort (laut FAZ und Polizeibericht) von zirka 500 Randalierern 50 Personen identifiziert, 33 sind bereits polizeibekannt.

Ich möchte bewusst nicht im Detail auf die Herkunft der Randalierer eingehen, nur so viel: acht Personen sind Deutsche, alle anderen sind Ausländer, Deutsche mit Migrationshintergrund oder Flüchtlinge, teils anerkannt, teils noch im Verfahren oder mit Duldung.

In der Schwetzinger Zeitung vom 27. Juni lese ich, dass laut Ralf Kusterer, dem Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, die Probleme mit jugendlichen und heranwachsenden Tätern mit überwiegend Migrationshintergrund der Stadt Stuttgart schon länger bekannt gewesen seien.

In einem weiteren Artikel in der Schwetzinger Zeitung unter der Überschrift „Nicht so wie in Stuttgart“ lese ich, dass es im Mai auch in Mannheim Auseinandersetzungen gegeben hatte. Es kam auch hier aus einer Ansammlung von bis zu 250 Jugendlichen und auch zu Aggressivität gegen Polizeibeamte: Es wurden Böller auf die Beamten geworfen, es gab Schüsse aus einer Schreckschusspistole. Seitens des Polizeipräsidenten Stenger ist in Mannheim die Rede von Jugendlichen, „erkennbar migrantisch, sie spucken auf den Boden, vermüllen den Raum und zeigen Regellosigkeit“.

Und nun der Opernplatz in Frankfurt: Hunderte Randalierer, Massenschlägerei, hohe Aggressivität gegen die Polizei, 39 Tatverdächtige wurden bis jetzt ermittelt, viele sind polizeibekannt, vorwiegend haben auch sie Migrationshintergrund. Unter der Überschrift: „Ende des Stuttgarter Traums“ stellt die Verfasserin des Artikels dann die Frage, ob Stuttgart, in dem mehr als 40 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund haben, ein Problem hat, das niemand beim Namen nennt.

In anderen Großstädten beziehungsweise in Ballungszentren liegt der Ausländer- oder Migrationsanteil mittlerweile ebenfalls zwischen 40 und 50 Prozent.

Ein jahrzehntelanger, ungesteuerter Zuzug von Menschen aus anderen Kulturen, mit anderer Religionen und anderen Wertvorstellungen, dazu noch mit einem zum Teil fatalen Frauenbild, verändert eine Gesellschaft enorm.

Ich kann auf einige Lebensjahrzehnte zurückblicken; eines ist absolut klar: Solche Verhältnisse, wie wir sie heute haben und beklagen, hat es früher definitiv nicht gegeben: Wir sprechen heute über ganze Stadtteile, die abgehängt sind und verwahrlosen, Parallelgesellschaften, bildungsferne Schichten, soziale Brennpunkte, bei denen immer die gleichen Faktoren zusammenkommen, nämlich hoher Ausländeranteil, hohe Arbeitslosigkeit und hohe Kriminalität.

Wir haben in mehreren Städten arabische Großfamilien mit zum Teil hunderten von Angehörigen, viele davon sind dabei hoch kriminell, die überwiegende Anzahl lebt von der Sozialhilfe.

Wie gesagt, das alles gab es früher nicht. Wie konnten unsere Politiker über Jahre und Jahrzehnte solche Zustände zulassen? Hat man das alles nicht gesehen – oder nicht sehen wollen, aufgrund einer völlig falsch verstandenen Toleranz?

Dann hatten wir 2015/16 den Flüchtlingszustrom, der auch wieder unsere Gesellschaft verändert hat. Selbstverständlich kann und muss ein christlich geprägtes Land wie Deutschland politisch Verfolgte bei sich aufnehmen, das steht doch außer Frage. Es gab sehr viel Hilfsbereitschaft unter der Bevölkerung.

Aber auch hier hat der unkontrollierte Zustrom leider auch Verbrecher und Terroristen ins Land geschleust. Es kam zu Messerstechereien, zahllosen Übergriffen auf Frauen und Mädchen – bis hin zu Vergewaltigung, Mord, Ehrenmord und Terroranschlägen.

Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hatte sich 2017 im Zusammenhang mit dem Flüchtlingszustrom wie folgt geäußert: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf.“ Ob Frau Göring-Eckardt sich wirklich freut, wenn sie weiß, dass viele Menschen durch Flüchtlinge zu Schaden gekommen sind – oder sogar ihr Leben verloren haben?

Wenn Zugewanderte, egal ob Migranten oder Flüchtlinge, unseren Staat und unsere Werte ablehnen, mögen sie sich bitte eine andere Heimat suchen, anstatt hier Randale zu machen.

Dafür sollten wir aus den erbärmlichen griechischen Flüchtlingslagern diejenigen zu uns holen, die wirklich schutzbedürftig sind, nämlich Frauen und Kinder.

Zum Schluss möchte ich noch den deutsch-französischen Journalisten und Publizisten Peter Scholl-Latour zitieren, der nun schon seit einigen Jahren tot ist und dem man nun wirklich keine Fremdenfeindlichkeit vorwerfen kann: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“

Gaby Gehring,

Schwetzingen

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