Leserbrief

Müllabfuhr

AVR sollte über ihre Praxis nachdenken

Die Abholung der AVR in Schwetzingen wird immer besser: Jetzt hatten wir Abholung von Papier und hatten drei Kartons dazu gestellt, weil die grüne Tonne voll war, die leider nicht mitgenommen wurden. Es wurde zwar per Zeitung mitgeteilt, dass es so sein soll, ich hielt dies aber für einen schlechten Scherz.

Uns wurde vom Fahrer der AVR gesagt, dass wir die grünen Säcke nehmen sollen, je Sack 2,80 Euro. Einmal im Jahr zahlen wir 366 Euro auf zwei Abbuchungen verteilt als Müllgebühren (Restmüll), die Grüne Tonne ist frei.

Nach einem Anruf beim Rathaus Schwetzingen wurde uns mitgeteilt, dass die Stadt damit nichts zu tun habe und die AVR über den Kreis laufe. Beim Anruf bei der AVR wurde uns mitgeteilt, dass wir jederzeit nach Hockenheim fahren könnten, um Kartons dort abzuliefern.

Auf die Frage, wie es mit einer zweiten grünen Tonne aussehe, wurde uns mitgeteilt, dass die zweite 54 Euro koste – plus 15 Euro für die Abholung. Nicht genug, dass die Kosten der AVR immer mehr steigen, man bekommt bei Anrufen auch noch die Laune der Mitarbeiter zu spüren. Die Leistungen werden trotz der hohen Kosten schlechter.

Ich gehe davon aus, wenn ich diese ganze Situation sehe, dass der Müll umso öfter auf der Straße oder im Wald landet, da viele Mitbürger schon nicht mehr wissen wohin mit dem Abfall.

Ralf Hertlein, Schwetzingen

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