Leserbrief

KFZ-Werkstatt Naßhan

Brief vom OB - jetzt schlägt's 13

Ich kann kaum glauben, dass ein solches Vorgehen von einem Stadtoberhaupt überhaupt möglich ist. Dr. René Pöltl schließt nicht nur, wie vom Gericht geurteilt, rechtswidrig die Werkstatt von Rolf Naßhan und fügt ihm damit erheblichen Schaden zu, sondern versucht nun erneut, den fleißigen Handwerksmeister in die Ecke zu treiben und zur Aufgabe der Werkstatt bis spätestens 31. Juli 2017 zu drängen.

Nun könnte man unserem OB zugutehalten, dass er ja nicht jede Entscheidung seiner Behörden begleiten und überprüfen kann, doch in diesem Fall ist und war unser Stadtvater umfassend informiert und stellte sich hinter seine Entscheider. Bis heute hat die Stadt Schwetzingen und damit der OB, sich weder bei Herrn Naßhan entschuldigt, noch den Schaden auch nur ansatzweise wieder gutgemacht.

Als neuestes Druckmittel werden nun die ausstehenden Rentenzahlungen und der damit verbundene Wunsch der Rentenkasse einer erneuten Betriebsschließung, benutzt. Doch die Beiträge konnte der Handwerker nicht zahlen, weil sein Betrieb von der Stadt geschlossen war. Ich kann nur hoffen, dass seitens der Verantwortlichen im Rathaus endlich das ergangene Urteil anerkannt wird.

Auch die fadenscheinige Begründung, aufgrund von massiven Beschwerden aus der Nachbarschaft müsse die Stadt handeln, ist haltlos, da die große Mehrheit der Nachbarschaft sich eben gar nicht gestört fühlt.

Reinhard Koepke, Schwetzingen

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