Leserbrief

Schwimmbad Verantwortliche beharren auf ihrer Argumentation

Brühler Bürger müssen auswärts baden gehen

Die Badenden am Kollerstrand seien nur zu einem geringen Teil Brühler. Das sagt der Brühler Bürgermeister Ralf Göck bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Es gibt Ärger – mit Falschparkern auf der Kollerinsel, wo es wohl viele hinzieht, um die Sommertage zu verbringen. Damit es keinen Ansturm aufs Brühler Freibad gibt, bleibt es diesen Sommer geschlossen. Wegen Corona, wie Göck nicht müde wird zu erklären.

Und was machen die Brühler? Sie weichen aus. Laut Göck ein geringer Teil auf die Kollerinsel. Im Schwetzinger Freibad oder in Mannheimer Bädern würde er weitere Brühler finden. Ebenso in den anderen geöffneten Freibädern und Seen in der Metropolregion. Dort haben sich die Verantwortlichen nicht auf die Argumentation versteift, dass der Betrieb der Anlagen zu gefährlich sei. Sie haben Hygienekonzepte erarbeitet, den Kartenverkauf neu geregelt und sind bereit, sich mit verärgerten Menschen auseinanderzusetzen, falls alle verfügbaren Plätze im Bad oder am See vergeben sind.

Ja, es gibt Probleme, aber diese werden gelöst. Und ja, die Kommunen müssen mehr Geld in die Hand nehmen, um das Freizeitvergnügen zu ermöglichen.

Und ja, es gibt sehr viele dankbare Besucher, die froh sind, in den Sommertagen schwimmen gehen zu können. In Brühl könnten es tausend am Tag sein. Diese Zahl nennt Göck.

Petra Schäfer, Brühl

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