Leserbrief

Lockdown Die Kunst trotz Einschränkungen im Auge behalten

Corona-Krise und die Folgen

Mittlerweile haben wir den zweiten Lockdown wegen der Corona-Pandemie. Bei so einer Krise gibt es immer auch Verlierer. Beim ersten Mal im März 2020 waren die Schüler, aber auch ihre Mütter und manchmal sogar Väter die Verlierer. Es stand die Frage im Raum, geht uns durch Corona eine ganze Generation verloren? Aus diesen Erfahrungen resultierte für den aktuellen Lockdown, dass die Schulen und Kindergärten offen bleiben. Es gab Unterricht mit Präsenzpflicht.

Die aktuelle Krise trifft nun einen anderen Personenkreis. Es sind die kleinen Geschäfte, Restaurants, die Selbstständigen und die Kulturschaffenden. In der Villa Meixner in Brühl beispielsweise gibt es augenblicklich keine Kleinkunstveranstaltungen und keine Kunstausstellungen. Das Brühler Künstlerforum stellt derzeit im Rathaus Arbeiten der Mitglieder aus, die leider nur Personen mit einem Termin in der Verwaltung zugänglich sind. Wegen Corona war auch eine Vernissage nicht möglich. Manchmal gibt es in so schweren Zeiten für die Kunst auch kleine Nischen.

Wir von der der Galerie Strobel in Brühl schicken deshalb seit einiger Zeit jeden Sonntag über die Plattform Whatsapp ein bisschen Klaviermusik begleitet von Kunst- und Naturfotos an Freunde und Interessenten mit den besten Wünschen für ihre Gesundheit.

Anton Strobel, Brühl

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