Leserbrief

Impfen für Ältere

Das enttäuscht mich

Ich bin enttäuscht wie unsere Gemeindeverwaltung in Ketsch mit dem Thema Terminvereinbarungen für Corona-Impfungen unserer älteren Mitbürger umgeht. Man betont in der SZ vom 15. Januar, dass man an das „Umfeld“ appelliere, um älteren Menschen bei Terminanfragen behilflich zu sein. Im Amtsblatt vom 14. Januar geht man noch einen Schritt weiter und lehnt jegliche Hilfe bei der Terminplanung ab.

Für mich ist das durchweg negativ. Wir haben ein Seniorenbüro und eine Nachbarschaftshilfe in Ketsch. Es geht doch nur um eine aktive Hilfestellung für unsere Älteren, die gerade jetzt unterstützt werden müssten. Mit solchen Reaktionen bremst die Ge-meinde die Impfwilligen aus. Das sollte man sich überlegen und hinterfragen. Kommunen wie Schwetzingen, Hockenheim und Reilingen zeigen, wie es gehen kann – nachzulesen in der SZ vom 15. Januar. Das ist praktizierte Bürgernähe. Der Dank der Senioren ist diesen Gemeinden ge-wiss. Es braucht ein Herz für Senioren!

Wolfgang Vogel, Ketsch

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