Leserbrief

Blutspende in Hockenheim Die Leute standen eng an eng

Das war nicht gut organisiert

Es hatten sich viele Menschen auf den Weg zur Blutspende in Hockenheim gemacht, da von der Zentrale des Roten Kreuzes extra schriftlich darum gebeten und die Dringlichkeit betont worden war. Dicht gedrängt standen dann die Spendenwilligen im Treppenhaus, vor den Wartezimmern, auf den Stühlen und an der Wand entlang.

Versuchte man, Abstand zu halten, drängten sich Unverbesserliche vor. Niemand schien zuständig zu sein. Es wurde Unverständnis geäußert, auch die Helferinnen waren genervt. Hatte man es endlich bis zur Blutspende geschafft, lag man Schulter an Schulter auf den Liegen.

Auf meine Reklamation hin, kam dann auch noch die Antwort, dass es hier immer so sei und die Menschen das wüssten. Was nur teilweise stimmt, denn ich war zum ersten Mal in Hockenheim zum Blutspendetermin. Es wäre eine Überlegung gewesen, diese Aktion in einer größeren Halle stattfinden zu lassen. Es findet im Moment ja sonst nichts mehr statt. So etwas darf nicht mehr vorkommen.

Ich weiß, bei uns allen liegen die Nerven derzeit blank und ich danke hiermit allen Aktiven, die sich um unser Gemeinwohl kümmern. Kommen Sie gesund durch diese Zeit!

Elke Teichmann, Ketsch

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