Leserbrief

Wirtschaft und Börse

DAX-Crash als Streuselkucheneffekt

Der weitgehend unbekannte Streuselkucheneffekt hat jetzt wieder an der Aktienbörse zugeschlagen, wie auch schon im Oktober 1987. Manchmal wird doch an der Börse zum Ausstieg geklingelt. Der Streuselkucheneffekt kommt oft nach einem Wochenverlust von zehn Prozent oder mehr zustande. Nach zehn Prozent Wochenverlust sitzen Aktionäre am Wochenende zu Kaffee und Streuselkuchen zusammen, um die zurückliegende Woche Revue passieren zu lassen und befürchten, dass es kommende Woche weiter stark abwärts geht.

Dann ist es am besten, am Montag gleich zu Börsenbeginn, Aktien zu verkaufen, bevor andere Aktionäre ihre Aktien auf den Markt werfen und noch schlechtere Kurse zustande kommen.

Was die Börse jetzt nicht braucht, ist, dass US-Präsident Trump die Lage mit einem Tweet noch verschlimmbessert. Ein wenig scherzhaft, hoffentlich gibt es keinen „Trumpvirus“.

Das R-Wort macht jetzt die Runde, was auch noch Unruhe und damit Unsicherheiten bringt. Unsicherheiten mag die Börse überhaupt nicht.

Martin Englmeier, Brühl

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