Leserbrief

Preiserhöhung im Bad Besser sukzessive Erhöhung

Ein Vergleich, der hinkt

Die Erhöhung der Eintrittspreise im Ketscher Bad ist grundsätzlich in Ordnung und überfällig. Der Sprung von bisher 96 Euro auf 150 Euro für die 50er-Karte, reißt jedoch für den Einen oder Anderen ein Loch in den Geldbeutel, deshalb hätte ich mir eine moderate, sukzessive Erhöhung schon vor Jahren gewünscht.

Wenn man Eintrittspreise mit anderen Bädern in der Region vergleicht, dann gilt es auch, die Öffnungszeiten sowie Ausstattung und Zusatzangebote gegenüberzustellen. Die Aussage der Bedeutungslosigkeit der Jahreskarte ist meiner Meinung nach falsch, denn es sind gerade die Inhaber der Mehrfachkarten, implizit der Jahreskarte, die das Bad bei jedem Wetter frequentieren und so unterstützen. Man darf die Einnahmen über die Einzelkarten nicht als Maßstab nehmen, um ein Bad am Laufen zu halten, denn bei diesem Klientel handelt es sich um Gelegenheitsschwimmer, die das Bad während der Hitzewelle überfluten und danach nicht mehr zu sehen sind.

Auch hat der Wert der Jahreskarte für deren Inhaber eine große Bedeutung, denn es ist eine einmalige Geldausgabe, ohne tägliche Zusatzkosten, die einem die Sicherheit gibt, das ganze Jahr etwas für sich tun zu können. Sicher ist das Zeitfenster, aufgrund des demografischen Wandels, für viele ältere Menschen größer geworden und dies gilt es, im Bezug auf die Fitness und der Gesunderhaltung zu füllen.

Was gibt es dafür besseres, als eine bezahlbare Jahreskarte für das Ketscher Bad, das einem zudem einen Smalltalk bietet, der die Zeit kürzer werden lässt und einer Vereinsamung im Alter entgegenwirkt!

Magda Denzler, Ketsch

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional