Leserbrief

Karlsruher Straße Anwohner fordern schnelle Umsetzung von Maßnahmen gegen Lärm / Vorstoß der Grünen wird gelobt

Entscheidungsträger sollen selbst Lärmerfahrung machen

Ich schreibe im Namen der leidgeplagten Anwohner Karlsruher Straße 4. Es ist ja schön und gut, dass alle Fraktionen sich einig sind, über die Maßnahmen, die getroffen werden sollen. Letztlich ist es uns, die täglich mit rasenden Fahrradfahrern vor der Haustüre beziehungsweise dem Lärm der beschleunigenden Fahrzeuge aus der "ach so schönen" beruhigten Verkehrszone, ehrlich gesagt auch egal, wer hier was auf seiner Agenda hat. Man bedenke, dass hier acht Parteien ihre Schlafzimmer zur Straße liegend haben. An einen Schlaf bei geöffnetem Fenster ist gar nicht zu denken, so dass einige bereits das Nachtlager in ihr Wohnzimmer verlagert haben, das in die andere Richtung liegt. Sehr schön zu wissen, dass man hier warten möchte, bis der Bau auf dem Granitzky-Gelände abgeschlossen ist.

Ich lade die nicht davon betroffenen aber darüber entscheidenden Personen sehr gerne ein, mal bei einer Partei im Haus zu übernachten. Ob sie dann immer noch Geduld haben, welche man uns zumutet?!

Es wäre wirklich wünschenswert, hier zumindest eine vorübergehende Lösung zu finden. Bekanntermaßen sind doch Interimslösungen die, die am längsten bestehen!? Unser Wunsch ist doch nur eine "ungestörte Mütze Schlaf" - ist das zu viel verlangt!? Und dass die "Grünen" hier einfach nur hartnäckig bleiben, ist doch mehr als löblich, warum dann die Kritik!?

Ari Pilaloglu, Schwetzingen

Ich habe die letzten Zeitungsartikel bezüglich des Verkehrsproblems in der Karlsruher Straße mit Freuden gelesen. Ich wohne selbst in der Karlsruher Straße und kann nur bezeugen, dass dort dringend Handlungsbedarf besteht. Egal ob ich telefonieren, Musik hören oder Fernsehen möchte - das Fenster muss aufgrund des Lärms geschlossen bleiben. Einen verlängerten verkehrsberuhigten Bereich befürworte ich daher. Ebenso den Vorschlag für spezielle Radwege. Fakt ist, dass viele Radfahrer unverantwortlich auf dem Fußgängerweg fahren (gerne auch ohne Licht oder Klingel) und sich dabei im Recht fühlen. Der Fußgängerweg ist nicht für Radfahrer und es gibt auch kein Schild, das dies besagt!

Ich freue mich schon, die Ergebnisse in hoffentlich naher Zukunft zu sehen.

Martika Schwan, Schwetzingen

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