Leserbrief

Mesut Özil

Erinnert mich an die Heimatvertriebenen

Zur Diskussion um den Migranten Mesut Özil und den DFB habe ich eigentlich nicht viel zu sagen, als das, dass sich Tayyip Erdogan bestimmt voller Schadenfreude die Hände reibt, weil er mit seiner Aktion jetzt erreicht hat, dass sich Deutschland blamabel selbst in den Hintern tritt.

Das Thema Rassismus hängt uns Deutschen seit Adolf Hitler noch immer unauslöschbar an, obwohl die jetzige Generation hierfür meines Erachtens nicht für das Geschehene, das auf das Äußerste zu verwerfen ist, verantwortlich zu machen ist.

Lassen Sie mich hier im Anschluss noch erwähnen, dass es den 1945 als Heimatvertriebenen hier im restlichen Deutschland nicht besser erging, auch sie waren oft Zielscheibe vom verstecktem Zynismus und mussten Sticheleien, die unter die Haut gingen, ertragen, obwohl sie Deutsche waren.

Gisela Stratthaus, Oftersheim

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional