Leserbrief

Bundesregierung In den Ministerien müsste doch genügend Kompetenz für die Entscheidungen sein

Externe Berater ohne Ende!

Das ist Steuergeldverschwendung seitens unserer Bundesregierung im großen Stil, 178 Millionen Euro wurden seit Jahresbeginn für externe Berater ausgegeben, ein Missstand, der zum Himmel schreit!

Dem mündigen Bürger wird jeder mehr verdiente Cent vom Fiskus aus der Tasche gezogen und diese Herrschaften haben keine Skrupel, verpulvern und verbraten Millionen Euros und fordern auch noch zu allem Ärger vom Volk Verständnis!

Es darf doch nicht sein, dass wenn Politiker Millionen von Steuergeldern in den Sand gesetzt haben, letztendlich immer der normale Bürger dafür aufkommen muss und diese „Volksvertreter“ werden weder dafür belangt, allenfalls treten sie zurück und kassieren nicht selten manch großzügige Abfindung!

Schlimmer geht’s nimmer!

Anscheinend ist dies nachgewiesenermaßen gängige Praxis quer durch alle Ministerien, ob es allerdings bei 20 000 Mitarbeitern von Nöten ist, das steht auf einem anderen Blatt.

Man darf doch erwarten, dass solche teuren „Ratschläge-Verträge“ auch intern zu regeln wären, womit den Ministern ja auch manch Ärger erspart bleiben würde.

Mittlerweile gibt Ursula von der Leyen als Ex-Verteidigungsministerin einiges scheinheilig zu, gesteht auch Fehlentscheidungen ein, die sie zu verantworten hat. Man möge es ihr verzeihen, sie ist auch nur ein Mensch, an Eitelkeit aber gepaart mit Selbstdarstellung kaum zu übertreffen. Ob sie in Brüssel als EU-Kommissionspräsidentin dies auch so zu machen gedenkt, beziehungsweise pflegt? Dann aber gute Nacht!

Wenn sie meint, als gewählte Repräsentantin im EU-Parlament wiederum Fremdfirmen als Berater beauftragen zu können, hat sie weder das Amt noch die damit eingehende Verantwortung gegenüber dem Volk verstanden. Wer sich als Minister oder als Ministerin, egal in welchem Ressort, berufen fühlt, sollte nach Möglichkeit weniger „Einbildung“, dafür aber mehr Wissen besitzen, um das zugedachte Amt auch entsprechend vertreten und ausüben zu können.

Die Stimmabgabe zu irgendwelchen seltsamen Entscheidungen und Gesetzen reicht bei weitem nicht aus! Was der mündige Wähler dringend braucht, das ist Vertrauen und Glaubwürdigkeit, mit Versprechungen ins Blaue hinein, die sich am Ende nur als Märchen von den Gebrüdern Grimm darstellen, ist heutzutage kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Wenn man den Unkenrufen Glauben schenken darf, dann ist die Große Koalition sowieso ein Auslaufmodell – ob allerdings diese Konstellation Schwarz-Rot uns dann ein weiteres Mal „beschert“ wird, bleibt die Frage. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt – und besser wird’s wohl nicht, aber anders.

Gerhard Klee, Ketsch

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