Leserbrief

Corona-Krise

Freibadsaison 2020 – ein Desaster

Wir wohnen in Ketsch und haben hier ein tolles Freibad. In den letzten Jahren mit großer Hingabe und ebenso großem Einsatz gepflegt, renoviert und immer weiter verbessert. Vorbildhaft. Nun ist leider der Fall eingetroffen, dass aufgrund der Pandemie das Freibad nicht aufgemacht werden kann. Das Hallenbad auch nicht – angeblich wegen der Kosten. Das ist aber nicht alles. In unmittelbarer Umgebung, in Brühl, bleibt das Freibad auch zu, das Aquadrom in Hockenheim ebenso.

Warum aber tun sich dann die Verantwortlichen nicht zusammen, um wenigstens ein Bad zu öffnen, die Kosten zu teilen? Vielleicht auch abwechselnd zu öffnen? Dass es in diesem kleinen Umkreis nicht möglich ist, wenigstens ein Bad zu öffnen, ist eine negative Meisterleistung der Verantwortlichen. Nicht jeder findet es gelungen, irgendeinen Badesee als Ersatz anzubieten, zumal es genügend Gründe dagegen gibt.

Oder warum macht man es nicht wie in Schwetzingen? Zur Hauptbadezeit werden via Onlinereservierung fast nur Bürger aus Schwetzingen und Oftersheim ins Bellamar gelassen. Also kann vorab bereits eine Aussortierung vorgenommen werden, ohne dass es die eigene Bevölkerung interessiert!

An was erinnert mich diese Vorgehensweise nur? An ein Desaster!

Kurt Strobel, Ketsch

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