Leserbrief

Konflikt Westjordanland-Israel „Falschmeldungen“ nähren den Antisemitismus / Gemeinsame Übung von Bundeswehr und Israelis

Gebiet hat den Arabern noch nie gehört

In der letzten Samstagsausgabe war ein Kommentar von Walter Serif aufgezeichnet. Es ging um die Annäherung der Vereinigten Arabischen Emirate in Bezug auf Israel. Auch die Herren Engel und Kuhlmann nahmen dieses Thema auf. Beide Länder haben den gleichen Feind: den Iran.

Es ist eine Tatsache, dass der Iran an einer Atombombe baut, wenn man es öffentlich auch nicht wahrhaben will. Bei einer aufsehenerregenden Geheimoperation Israels wurden damals die eindeutigen Dokumente und Aufzeichnungen darüber nach Jerusalem gebracht und dort der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Mullahs wollen letztlich Israels Existenz auslöschen. Dann wäre der Damm gebrochen für Weiteres. Noch ist Israel wie ein „Schutzwall“ für Europa vor den mörderischen Plänen einer terroristischen Macht, die letztlich die Erde beherrschen will.

Dass die geplante Teilannexion des sogenannten Westjordanlands (Jahrhundertdeal) nach der Aussage Serifs ein krasser Bruch des Völkerrechtes gewesen sei, ist einfach völlig falsch! Dies ist eine Behauptung der sogenannten „Palästinenser“ beziehungsweise der feindlich gesinnten Araber, die die Weltmeinung so manipuliert haben, dass die Wahrheit als Lüge hingestellt wird: Dieses Westjordanland hat den Arabern noch nie gehört, es sind eingewanderte Araber aus den umliegenden Ländern, die mit Israelis zusammen dort leben.

Erst Arafat hat diesen „Mythos Palästina“ erfunden und die Weltgemeinde sprang darauf an. Gott selbst hat laut Bibel den gesamten Landstrich zwischen Mittelmeer und Jordan – und sogar bis ins heutige Jordanien hinein – schon vor 4000 Jahren dem Stammvater Israels, Abraham, für alle Zeiten versprochen. Und Gott selbst hat dafür gesorgt, dass nach 2000 Jahre währender weltweiter Zerstreuung dieses Volk wieder in seinem ursprünglichen Land wohnt.

Es ist wirklich ein Wunder vor unseren Augen, dass 1948 dieser Staat Israel wieder ausgerufen wurde. Es ist einmalig in der Menschheitsgeschichte, dass ein Volk nach fast 2000 Jahren Heimatlosigkeit sich nicht in den anderen Völkern aufgelöst hat. Sie haben ihre Identität als Juden bewahrt. Sie sind nach Beschluss der UNO in ihrem ursprünglichen Land wieder beheimatet worden! Das sogenannte Westjordanland hat Jordanien – willkürlich durch die Engländer gegründet – völkerrechtswidrig nach der Staatsgründung im Mai 1948 durch Überfall erobert.

Kein Hahn hat damals danach gekräht. Die Araber haben das Westjordanland dem jüdischen Volk entrissen, das mit den Holocaustüberlebenden und den vorher eingewanderten Juden ums Überleben kämpfte. 1967 waren dann die Israelis so erstarkt, dass sie dieses – ihr Landstück – wieder zurückerobern konnten.

Dazu kommt ein Vertrag aus dem Jahr 1920, in dem die Siegermächte „Palästina“ den Juden zugesprochen hatten. Dieser wurde nie außer Kraft gesetzt (siehe Leserbrief vom 2. Mai 2020). Charles Gardner äußerte: „Wäre es nicht an der Zeit, dass unsere Politiker und Journalisten ihre Geschichte auffrischen?“ Schließlich kann ein Staat ein Gebiet, das ihm ursprünglich gehörte, nicht „illegal besetzen“!

Zudem hält Jordanien den Annexionsplänen gegenüber – die ja erst mal verschoben wurden – Stillschweigen, denn ihnen sind verlässliche Israelis lieber in diesem Landstrich als die unberechenbaren arabischen Brüder.

Sind diese in meinen Augen „Falschmeldungen“ über Israel unter anderem nicht auch ein Grund dafür, dass in unserem Land der Antisemitismus wieder so zunimmt? Der Staat Israel wird immer als der „böse Bube“ hingestellt. Einerseits will sich unsere Regierung hinter dieses Volk stellen, andererseits besteht sie aber auf der Zweistaatenlösung, die die dort lebenden Araber aus meiner Sicht eigentlich gar nicht wollen: Es geht ihnen doch unter Israels Regentschaft vielfach besser als unter der korrupten Regierung ihrer Führer!

Ein erfreuliches Zeichen: In Deutschland findet zurzeit eine zweiwöchige Flugübung statt, an der erstmals auch die israelische Luftwaffe teilnimmt. Sie überflog gemeinsam mit deutschen Kampffliegern unter anderem das ehemalige Konzentrationslager Dachau.

Ein Sprecher der IAF sagte: „Die israelisch-deutschen Beziehungen und die Ankunft der Flugzeuge der israelischen Luftwaffe auf deutschem Boden ist ein historisches Ereignis.“

Dora Weimer, Hockenheim

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