Leserbrief

Kulturkritik Der Solist hat doch einmalig schön gespielt

Habe keine Misstöne gehört

Beim Konzert im Rosengarten der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz frage ich mich beim Lesen der Kritik in der Zeitung: Was heißt hier Misstöne, Frau Brunst?

Wie kommt diese Frau dazu, über HK Grubers Solotrompete so zu urteilen? Hat sie überhaupt Ahnung, wie man diese Blasinstrumente spielt? Kennt sie den Unterschied zwischen Flügelhorn und diversen Trompeten? Ist das vielleicht zuviel verlangt. Außerdem gibt es noch diverse Dämpfer und Trichter. Ich glaube kaum, dass sie sich auskennt.

Ich finde: Der Solist war einmalig in seiner Technik. Zum Thema Mundstück-Misstöne möchte ich sagen: Als ich anfing, mit acht Jahren diese Instrumente zu erlernen, gab es zuerst nur ein Mundstück für mich, bis ich hörbar kleine Liedfolgen („Ein Männlein steht im Walde“) blasen konnte, ohne Misstöne. Danach kamen erst die Instrumente.

Meine Empfehlung für Frau Brunst lautet deshalb: selbst ausprobieren und erst dann über Misstöne urteilen.

Susanne Stern, Oftersheim

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