Leserbrief

Schmähplakate

Ich sage: Danke Dietmar Hopp!

Wo sind unsere Werte geblieben? Seit 22 Jahren sind meine Familie und ich hier unterwegs. Ob in der SAP Arena zu einem schönen Konzert. Ob mit den noch kleinen Kindern auf dem Fußballplatz, Mamataxi von einem Spiel zum anderen. Ob in den Heidelberger Spezialkliniken, ausgerüstet mit neuester Technik, um meine schwer kranke Freundin Katja zu besuchen. Ob beim Joggen am „Alla Hopp“-Platz vorbeizulaufen und zuzusehen wie Groß und Klein hier ihre Freude haben. Mit meiner Freundin Esther ab und zu ein Adler-Spiel besuchen. Begeisterung bei einem Hoffenheim-Spiel in Sinsheim. Beim Thema Nachhaltigkeit in der Schule einen Ausflug mit der Familie in die Klimaarena planen. All das kann ich. Ohne einen weiten Anfahrtsweg einzuplanen. Mama- und Trainertaxi durch einen der 52 Fußballbusse zu unterstützen. Beste medizinische Versorgung! Freizeitspaß mit der ganzen Familie, Veranstaltungen aller Art, Begeisterung für Sport und Bewegung – jeden Tag für uns alle!

Danke dafür – Dietmar Hopp.

Elke Trautmann, Rohrhof

Das ist doch abartig

Ich bin kein Fan von Dietmar Hopp. Aber ihn zum Sündenbock des „millionennärrischen“ Fußballs zu machen, ist abartig. Jeder Verein hängt seit Beginn der Bundesliga am Tropf des Geldes – ausnahmslos. Das tötet Sport und Spiel.

Die Fan-Clans (nicht Clubs) sagen: Wir sind gut – ihr seid Schutt! Dass man, schon seit Jahrzehnten, Fan-Clubs in weit entfernten Blöcken voneinander getrennt halten muss, spricht doch Bände. Die Anfänge, als „nur“ Flaschen flogen, habe ich erlebt. Seitdem rückt mir der Sport immer ferner. Hoffentlich auch Dietmar Hopp. Peter Michael Mähn, Schwetzingen

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