Leserbrief

Sportstättenverlagerung Erstmal bauen und dann klagen?

Jüngere bestimmen lassen

Zur "Plankstädter Bürgerbefragung" ein Vorschlag: Abstimmen sollten nur jüngere Bürger, die ihre Zukunft bestimmen wollen. Die ältere Generation kann es nicht interessieren, was in 20 oder 30 Jahren Realität sein soll. Das Argument "Grüne Lunge" erhalten (Kunstrasen und Grasflächen)? In einem Bebauungsplan kann man eine neue grüne Lunge per Gesetz fordern! Fahrwege zu Sportstätten? Wo sind denn die Mehrzweckhalle, der Bolzplatz, die Halfpipe, das Jugendzentrum vom Roten Kreuz, Tennisverein? Alles vor der Haustür? Die umliegenden Gemeinden haben seit Jahren die Sportstätten ausgelagert oder sind dabei, dies zu tun!

Wie sieht es bei einer Nichtbebauung der jetzigen Sportplätze mit der nicht einforderbaren Grundsteuer und Grunderwerbssteuer aus? Bei dieser Größenordnung käme eine schöne Summe zusammen. Wer hat sich bislang am Grillhütten-Lärm gestört? Direkte Anwohner oder Bewohner Im Grund? Oder ist es das Ansinnen, erst einmal bauen, dann klagen?

Die Rhetorik, dass die Sportstätten seit hundert Jahren in der Jahnstraße angesiedelt sind, ist "ewig gestrig". Vor einigen hundert Jahren gab es auch Hexenverbrennung.

Dem Verein "Domools un' Jezzard" fehlt der Zusatz "Zukunft"!

Dieter Hanselmann, Plankstadt

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