Leserbrief

Anzeige von Erika Steinbach

Karriere in der CDU

Trotz ihres Austritts aus der evangelischen Kirche 2003, hat Erika Steinbach in der CDU Karriere gemacht. Bis hinauf zum Fraktionsvorstand im Bundestag. Eigentlich ein Unding. Im Januar ist sie schließlich aus der Partei ausgetreten und wirbt nun sogar per Anzeige für ihre neue Partei. Jeder weiß, welche.

Wie weit sie von den Grundpositionen der Katholischen Soziallehre entfernt ist, zeigt eine Ausarbeitung des renommierten "Instituts für Christliche Sozialwissenschaften" in Münster vom Juni dieses Jahres. Sie wirft Steinbachs neuer Partei vor, sie bestreite die Freiheit, seine Religion auszuüben, beanspruche die Alleinvertretung des "Muts zur Wahrheit", definiere ihre Programmatik über Feindbilder und Krisen, verweigere sich der Auseinandersetzung mit großen Zukunftsfragen und biete keine tauglichen politischen Lösungen an. Dazu gehört, dass sie eine zutiefst unchristliche, ethno-nationale, völkische Politik vertritt.

Diese "sozialethische Expertise" ist nun drei Monate alt. Die Partei hat sie bisher nicht widerlegt, noch nicht einmal kommentiert.

Helmut Mehrer, Brühl

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