Leserbrief

Kleintierzüchter in Ketsch Ist das die Aufgabe eines Rates?

Lieber mal vor Ort Infos einholen

Werte Mitbürger, liebe Leser, nun ist es an der Zeit, auch einmal das Wort zu ergreifen und Verschiedenes in das richtige Licht zu rücken. Als Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Ketsch möchte ich die Möglichkeit nutzen und mich bei unserer Gemeindeverwaltung sowie unserem Gemeinderat für die langjährige, gute und respektvolle Zusammenarbeit sowie die Unterstützung in den vergangenen Jahren bedanken.

Aber: Schon zum wiederholten Male ist im Zusammenhang mit einer Antragsstellung des Kleintierzuchtvereins auf Bezuschussung durch die Gemeinde, Gemeinderat Günther Martin (Bündnis 90/Die Grünen) mit einer falschen Darstellung der Umstände an die Öffentlichkeit getreten. In der Sitzung vom 10. Dezember 2018 bemängelt Günther Martin die mangelnde Auskunftsfreundlichkeit des Kleintierzuchtvereins gegenüber seiner Person.

Hier gilt es klar anzumerken, dass sich Herr Martin bis zum heutigen Tag weder zum Austausch von Informationen, noch zu einer Begehung der Zuchtanlage bei uns angemeldet hat. Fakt ist, jedes Gemeinderatsmitglied erhält nach vorheriger Anmeldung eine geführte Begehung auf unserer Zuchtanlage durch die Vorstandschaft und gerne alle ge-wünschten Informationen zu den jeweils geplanten Vorhaben oder auch zu den gestellten Zuschussanträgen.

Die Anfrage nach einer Baugenehmigung sowie dem Brandschutz sind insofern für mich unverständlich sowie bedeutungslos für die Thematik des Antrags. Die Tatsache, dass bei der Antragstellung eine Stundenpauschale zur Aufwandsentschädigung der Helfer eingeplant ist, beruht auf der Grundlage, dass der Verein sich zur Durchführung auch Fachpersonal aus dem Bekanntenkreis des Vereins hinzugeordert hat. Dass solch eine große Aktion nicht unentgeltlich über die Bühne gehen kann, sollte doch jeder Person, die das Verständnis für solch ein Bauvorhaben entwickeln kann, klar sein. Zumal hier keine tatsächliche Entlohnung stattfindet, sondern eine Aufwandsentschädigung angedacht ist.

Aus den eingereichten Unterlagen, die jedem Ratsmitglied zugänglich waren beziehungsweise zur Einsicht zur Verfügung standen, geht doch eindeutig und klar hervor, dass durch die Eigenleistung des Vereins sich die Gesamtkosten erheblich reduziert haben.

Dies war auch ganz klar der Ansatzpunkt des Vereins. Nämlich die Kostenminimierung des gesamten Projekts und eine entsprechende Einsparung von öffentlichen Geldern. Nun steht abschließend die Frage im Raum, ob es Günther Martins Aufgabe als Gemeinderat ist, einen Verein dermaßen ins falsche Licht zu rücken?

Marco Sturm, Ketsch

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