Leserbrief

Hockenheimer Nachhaltigkeit

Man nehme, so man hat

Über Hockenheimer Bekannte bekomme ich derzeit berichtet, wie der Kommunalwahlkampf hier verläuft. Und es ist immer wieder erstaunlich, dass es unserer Wirtschaft so gut geht wie nie zuvor. Selbst der Bund schafft es endlich, seinen Haushalt auszugleichen. Dass unsere grün-rote Landesregierung nicht sparen kann, sollte sich bereits herumgesprochen haben.

Dass sich der rote Schuldenmechanismus aber auch auf kommunaler Ebene durchschlägt, das erstaunt mich doch sehr. Nennen Sie mir ein Unternehmen, das über Jahrzehnte hinweg über seine Verhältnisse lebt und noch existiert? Sie kennen keins? Das genau ist der Unterschied zwischen Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand.

Den Damen und Stadträten, die die Verschuldung Hockenheims ausbauen wollen, wünsche ich, dass sie einen Tag in den Schuhen eines Selbstständigen stünden. Vielleicht würden sie dann anders reden.

Hockenheim hat keinen Investitionsstau im Vergleich zu anderen Gemeinden und es hat zudem eine meiner Ansicht nach gepflegte Infrastruktur. Es wurde in der Vergangenheit viel Geld für Straßen, Kanalsysteme, Feuerwehr, Kindergärten und Parkanlagen ausgegeben und der Rest kommt zu seiner Zeit. "Man nehme, so man hat . . .!"

Harald Straßburg, Oberhausen

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