Leserbrief

Ehrliche Finderin

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk

Einmal in der Woche gehe ich zu Penny zum Einkaufen. Dort finde ich alles, was ich brauche. Die Damen sind freundlich – man begrüßt sich. Findet man etwas nicht, bekommt man nett den gesuchten Artikel gezeigt. Wieder einmal war ich jetzt dort. Mit der Dame an der Kasse habe ich ein paar Worte gewechselt und dann fuhr ich nach Hause.

Gegen Abend musste ich noch nach Ketsch. Überall suchte ich meine Handtasche. Die ganze Wohnung habe ich auf den Kopf gestellt. Sogar im Kühlschrank schaute ich nach, weil ich Lebensmittel eingeräumt hatte. Nichts! Mein letzter Gedanke war Penny. Ich fuhr hin, komme zur Tür rein und die Dame an der Kasse hält schon meine Tasche hoch. Ich weiß nicht, was in mir vorging. Ein Wunder war geschehen. Ich fragte sie, ob sie den Namen der ehrlichen Finderin wüsste. Sie wusste nur, dass diese Dame die Handtasche auf dem Parkplatz gefunden hatte.

Bis heute konnte ich den Namen der ehrlichen Finderin nicht ausfindig machen. Gerne würde ich sie kennenlernen. Es gibt noch ehrliche Menschen. Die Welt ist nicht so schlecht, wie man immer denkt.

Emma Form, Brühl

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