Leserbrief

Postzustellung Mit einer Entschuldigung ist das nicht getan

Missstände abstellen

Zum Artikel „Wenn Post nicht ankommt“ vom 5. August wird uns geschrieben: Als ebenfalls Betroffener von nicht ankommender Post – nicht im Schwetzinger Kleinen Feld, sondern in der Oststadt und in Heidelberg – hat Ihr Beitrag mich sehr interessiert.

Im Juli hatten wir vier nachweislich (in unterschiedlichen Postkästen und Städten eingeworfene) Briefsendungen nicht erhalten, eine Sendung von Schwetzingen nach Heidelberg ist nicht angekommen, eine weitere aus der Bodenseeregion nach Ketsch wurde erst nach vier Wochen ausgeliefert.

Dies sind nachweisliche Gegebenheiten, weitere Verluste von Sendungen bei der Post lassen sich nur vermuten. Bei der Post scheint „der Wurm“ im Zustellbereich zu liegen! Der Pressesprecher der Post, den die SZ zitiert, liegt schief in seiner „Entschuldigung beim Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten“ (als ob es sich lediglich um „Unannehmlichkeiten“ handelt!) und mit dem Hinweis, „der Zusteller, auf den die Unregelmäßigkeiten zurückzuführen waren“, sei „nicht mehr für unser Unternehmen“ (also: für die Post) „tätig“. Der „Wurm“ liegt tiefer, nämlich in zentralen Verteiler- oder Zustellbereichen.

Bitte: Pressesprecher Marc Mombauer – oder wer immer bei der Post ansprechbar und zuständig ist – denn allein das zu klären, ist für den Kunden fast unmöglich – klären Sie die Missstände und sorgen Sie für deren Beseitigung! Vielleicht sollte sich auch eine Verbraucherzentrale darum bemühen. Schließlich ist dieser Zustand beim Dienstleister Post unerträglich und nicht hinnehmbar. Mit einer Entschuldigung ist es nicht getan.

Dr. Peter Kaune, Schwetzingen

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