Leserbrief

Glaubensfrage Am Ende kann alles gut werden, wenn man sich auf das Angebot Gottes einlässt / Reaktion auf das Geistliche Wort

"Navigation" für "Pilgerweg zum Himmel"

Ende gut - alles gut? Das geistliche Wort vom vergangenen Wochenende von Peter Wegener (Katholisches Dekanat Heidelberg-Weinheim) brachte mich ins Nachdenken. Er ging auf die schreckliche Flugzeugkatastrophe mit 149 Menschen ein, die bewusst in den Tod geflogen wurden, und zitierte unter anderem dazu einen Ausspruch von Oscar Wilde: "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende." Er zog den Bogen nach Karfreitag, wo Jesus sterben musste. Es war noch nicht das Ende: Die Auferstehung folgte und laut Offenbarung warten wir auf "einen Neuen Himmel und eine neue Erde". Und auf dieser neuen Erde wird es nach göttlicher Verheißung Tod, Klage, Trauer und Mühsal nicht mehr geben. Soweit Wegener.

Ist dies nun ein Trost für die vielen Verunglückten und ihre Angehörigen? Und wer wird einmal in dieser neuen Dimension leben? Kommt da jeder hin? Von der Bibel her ist die Antwort klar: "Wer den Sohn Gottes hat (Jesus Christus), der hat das Ewige Leben. Wer Jesus nicht hat, hat das Leben nicht."

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und sie die Wahrheit in seinem Wort erkennen. Als (noch?) "Christliches Abendland" werden die christlichen Feiertage wie der Tod Jesu (Karfreitag), Ostern (seine Auferstehung) und Pfingsten (Ausgießen des Geistes und Gründung der Kirche - Gemeinde Jesu) im Kalender noch freigehalten, sowie auch die Geburt des Sohnes Gottes an Weihnachten: Sogar jeweils mit einem zusätzlichen Feiertag.

So verlängerte Wochenenden sind immer ein willkommener Anlass für außerhäusliche Vergnügungen und Erholung. Doch eigentlich gehen die Menschen dann an dem Kern und Sinn dieser Tage vorbei, wenn man nur nach Freizeit Ausschau hält. Für viele sind ja Gott und sein Wort fremd geworden. Der moderne Mensch zimmert sich seinen eigenen Glauben zurecht. Niemand soll ihm vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat. Nicht mal Gott.

Doch unser Leben kann schnell beendet sein, wie es der Absturz des Flugzeuges oder die tödlichen Autounfälle immer wieder zeigen. Wie wird das Ende dieser Menschen, die in den "Tag hinein leben", ohne sich um die Zukunft der Ewigkeit zu kümmern?

Das Ende kann nur gut werden, wenn sich der Einzelne darauf einstellt und sich auf das Angebot Gottes einlässt. Wer Jesus Christus (dessen Namen wir als "Christen" tragen) und seine Rettungstat durch sein stellvertretendes Leiden und Sterben ablehnt, wird auch die Ewigkeit ohne Gott und Jesus verbringen. Und das ist, sagt die Bibel, die Hölle. Das wäre dann kein gutes Ende.

In einem der letzten Leserbriefe meinte Frau Kruger, dass man durch das (zweimal im Jahr) "die Kirchenbank drücken" nicht seine Religiosität aufzeigen könne. Da muss ich ihr voll Recht geben. Es kommt auf die persönliche, tägliche Begegnung mit diesem Herrn im Gebet und sein Wort an. Diese Berührung mit dem Ewigen sollte sich im täglichen Leben zeigen durch das entsprechende Verhalten.

Wenn jemand diese Kraft der Zusagen und Hilfen aus Gottes Wort erfahren hat, so geht er auch gerne in Veranstaltungen, wo dieser Retter und Helfer angebetet und gelobt wird, wo man "neue Kraft" und die rechte "Navigation" für den "Pilgerweg zum Himmel" erhält. Dann wird das Ende wirklich gut. Wir kommen bei unserem Schöpfer an, der uns bis zum Tod geliebt hat, um uns wieder zu sich zurückzubringen - für immer.

Dora Weimer, Hockenheim

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