Leserbrief

Bahndamm-Versteigerung

Protestinitiative hatte andere Pläne

Zum Artikel „Bahndamm weiter erhalten“ vom 11. Juli wird uns geschrieben: Einige Punkte der Bahndamm-Versteigerung an eine „Gesellschaft aus dem angrenzenden Ausland“ wurden über die Presse bekannt. Zum Edeka-Weg hieß es von der Gemeinde nur, er „wäre mit dem neuen Eigentümer wieder zu verhandeln“. Tatsächlich steht in den Auktionsunterlagen im Internet: Der „Gestattungsvertrag mit der Gemeinde für einen Fußweg wurde von der DB AG gekündigt“.

Abgeschlossen wurde er im April 2019 „auf unbestimmte Zeit“. Nun könnte der von der Verwaltung entlang der Wittmannstraße angelegte Weg nach einem Jahr bereits wieder Makulatur sein. Beliebt ist er nicht, wegen der vorbeirauschenden Lkw und dem Anstieg. Die Protestinitiative gegen den Edeka-Zaun hatte andere Vorstellungen, wie die von ihr eingeworbenen 20 000 Euro (von Edeka) hätten verwendet werden sollen.

Die Großspende und 4400 Euro Prüfungs- und Gestattungsgebühren könnten nun in den Sand gesetzt sein. Falls die neue Eigentümerin eine große Eppelheimer Firma mit Sitz in der Schweiz sein sollte, wäre es besonders spannend, ob auch dann gilt: „Für den Bahndamm gibt es kein Planungsrecht, es kann nichts bebaut werden.“

Martin Hornung, Eppelheim

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