Leserbrief

Radfahren in Schwetzingen Eine Aktion wie in Heidelberg wäre gut

Regeln auch überwachen

Die SZ berichtete mehrfach über die Aktion "plus5" in Heidelberg, die zum Ziel hat, Unfälle mit Radfahrern zu verringern und Radfahrer zu disziplinieren. Wie sieht das eigentlich in Schwetzingen aus? Die Mehrheit der Radfahrer befährt die Radwege auf der falschen Straßenseite, benutzt Gehwege und fährt flott über die Fußgängerüberwege, insbesondere an der Unterführung und an der Ecke bei der Deutschen Bank. Dass Radfahrer bei Dunkelheit die Beleuchtung einschalten müssen, hat sich offensichtlich auch noch nicht ganz herumgesprochen.

Wie wäre es, wenn sich die Polizei mal, zumindest aufklärend und mahnend, einschalten würde? Von der Fahrradstreife der Polizei, die in diesem Frühjahr wie schon im letzten Jahr publikumswirksam zum Saisonbeginn vorgestellt wurde, ist weit und breit nichts zu sehen. Auch der Stadt scheint es kein besonderes Anliegen zu sein, für Ordnung zu sorgen, denn die Markierungen auf den Radwegen in der Carl-Theodor-Straße sind seit Langem kaum zu erkennen. Verkehrszeichen sind entweder nur unverbindliche Empfehlungen oder deren Bedeutung scheint unbekannt zu sein.

Abgesehen von den Eltern sind auch die Schulen gefragt, denn das Wissen um das Miteinander im Verkehr gehört meines Erachtens genau so zur Bildung wie Deutsch, Mathe oder Physik, denn spätestens zum Abi muss der Führerschein her. Wie wäre es, wenn die Jugendlichen mit dem Training hierfür schon mal mit dem Radfahren beginnen würden? Werner Wohlfahrt, Schwetzingen

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